Hunderte trauern um Edgar Burkart

17.2.2011, 12:23 Uhr

© Zink

Sowohl die komplette 1. und 2. Mannschaft samt Trainern und Betreuern als auch viele ehemalige Spieler des Kleeblatts und Fans erwiesen Burkart die letzte Ehre. Die Trauergemeinde war sogar größer als bei Herbert "Ertl" Erhard, dem im Sommer verstorbenen großen Fußballidol der Fürther. Während der Trauerreden, die per Lautsprecher  ins Freie übertragen wurden,  blickten die Gottesdienstbesucher auf ein großformatiges Schwarz-Weiß-Foto Burkarts.

Oberbürgermeister Thomas Jung bezeichnete den Verstorbenen als "außergewöhnliche Persönlichkeit",  die bei der SpVgg in schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen habe. Burkart war der letzte Präsident der SpVgg, ehe der Traditionsverein 1996 mit dem TSV Vestenbergsgreuth zur SpVgg Greuther Fürth fusionierte. Bis 2010 fungierte er als Vize-Präsident des neuen Vereins.

2008 erlitt er einen körperlichen Zusammenbruch, der damals schon fast tödlich war. Nachdem er sich zwischenzeitlich zumindest so weit erholt hatte, dass er bei Heimspielen wieder im Ronhof sein konnte, verschlimmerte sich sein Zustand Ende vergangener Woche dramatisch. Burkart starb unmittelbar, nachdem der 3:1-Heimsieg über Energie Cottbus feststand.

Einen ausführlichen Bericht zur Beerdigung Edgar Burkarts finden Sie am Freitag in der Printausgabe der Fürther Nachrichten.

 

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