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Montag, 22.07.2019

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Im kleinen Kreis: Fürther protestieren gegen Fahrpreisanstieg

Demo gegen Tarifreform im ÖPNV stieß auf geringe Resonanz - 20.06.2015 15:00 Uhr

Die Gustav-Schickedanz-Straße unweit des Hauptbahnhofs war der Sammelpunkt für die Lärmdemonstration.Foto: Thomas Scherer


Bei sich hatten die Demonstranten nicht nur Transparente, sondern auch einiges, um richtig Lärm zu machen wie Ratschen und Trillerpfeifen, aber auch Töpfe und Kochlöffel. "Wir müssen anscheinend sehr laut werden, damit der Unmut der Bürger gehört wird", hieß es bereits im Vorfeld der Aktion.

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Nur 50 Teilnemer bei Fürther Demo gegen Fahrspreisanstieg

Unter dem Motto "Es reicht! Nicht schon wieder Fahrpreiserhöhungen!" waren die Fürther am Freitag aufgerufen, gegen die anstehende ÖPNV-Reform zu demonstrieren. Am Ende kamen allerdings zur großen Enttäuschung der Veranstalter nur 50 Teilnehmer.


Aufgerufen hatte ein Bündnis, das vom Fürther Sozialforum, Seniorenrat und VdK über den Bund Naturschutz und den Fürther Elternverband bis zur Antifaschistischen Linken und Attac reichte. Von den Parteien unterstützten die Linke und die Grünen das Anliegen der Demonstranten. Angesichts dieser breiten Basis zeigten sich einige Teilnehmer doch enttäuscht von der eher geringen Beteiligung am Protestzug.

Die Kritiker warnen davor, Fürth, wie vom Nürnberger Stadtrat gewünscht, im Zuge einer Tarifreform aus der Preisstufe A (Nürnberg-Fürth-Stein) zu nehmen. Dies hätte unweigerlich höhere Preise für Fahrten über die Stadtgrenze hinweg zur Folge. 

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