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Kein Ende der Eiszeit in der Gustavstraße

Gespräche der Anwälte wurden nach TV-Reportage abgebrochen — „Herabwürdigend“ - 16.02.2013 16:00 Uhr

Gustavstraße: Der Konflikt spitzt sich immer mehr zu. © Hans-Joachim Winckler


Noch vor gut einer Woche hatte Roland Meißner, Rechtsbeistand der Wirtsleute vom Gelben Löwen, in den FN erklärt, Gespräche mit der Anwältin von Anwohner Marcel Schwalme fortsetzen zu wollen, die auf eine konstruktive Lösung in der Auseinandersetzung abzielten. Schwalmes Anwältin Kerstin Sabine Kreitinger bestätigte nun gegenüber unserer Zeitung, sich vor kurzem mit Meißner getroffen zu haben, um „nicht nur Prozesse zu führen, sondern die Situation zu beruhigen“. Ein nächster Schritt hätte sein können, die Mandanten wieder an einen Tisch zu holen, doch dafür sehen die von ihr vertretenen Anwohner keine Grundlage mehr.

Die Juristin verweist auf die TV-Reportage der Fürther Medienpraxis mit dem Titel „Lebenslust, Lebensfrust – vom spannungsreichen Leben in der Gustavstraße“, in der sich unlängst Löwen-Wirtin Susanne Dresel, so Schwalmes Meinung, „sehr herabwürdigend“ über ihn geäußert habe. Dass das „öffentlich“ geschehen sei, pflichtet seine Anwältin bei, habe „immensen Schaden angerichtet“. Einer möglichen Annäherung sei jedenfalls der Boden entzogen worden.

Wie berichtet, führt Schwalme nicht nur eine allgemeine Klage gegen die Stadt Fürth zum Geräuschpegel in der Gustavstraße. Er geht auch juristisch gegen die Kommune vor, weil diese dem Gelben Löwen eine Erweiterung direkt über dem Wirtshausbetrieb genehmigt hatte. In diesem Fall hat Schwalme per Eilentscheid einen Teilerfolg vor dem Verwaltungsgericht errungen.

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