Keine Diskussion über Rangaubahn

18.3.2013, 09:00 Uhr
Es wird keinen Anschluss von der Rangaubahn an die Gräfenbergbahn geben.

Es wird keinen Anschluss von der Rangaubahn an die Gräfenbergbahn geben. © Linke

Der Antrag der SPD sei nicht notwendig, da die Verwaltung der Marktgemeinde eine nachhaltige Durchbindung der Bahnlinie aus Cadolzburg bis zum Hauptbahnhof in Nürnberg bereits fordere, sagte Bürgermeister Bernd Obst. So habe der Markt sofort nach Bekanntwerden der Planungen einer eventuellen Anbindung nach Gräfenberg ein ablehnendes Schreiben an die Abteilung der Personennahverkehrsplanung des Landkreises Fürth zur Weitergabe an die Bayerische Eisenbahngesellschaft gesandt. Darin hat die Marktverwaltung klar zum Ausdruck gebracht: „Mit diesen Planungen sind wir keineswegs einverstanden, zumal diese völlig an unserem Antrag, nämlich an der Durchbindung der Bahn zum Nürnberger Hauptbahnhof, vorbeigehen“.

Die SPD-Fraktion wollte mit ihrem Antrag verhindern, dass die Landkreis-Kommune mit der Anbindung an den Nürnberger Nordosten abgespeist wird. Über Strategien, in die Planungen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) einzugreifen, wollte die SPD in der Sitzung des Gemeinderates diskutieren.

Zwar konnten die sechs SPD-Räte zwei Vertreter der PWG, den Cadolzburger Freien Wählern, sowie die beiden Einzelkämpfer Bernd Löschner (Grüne) und Karl Heinz Tiefel (FWG) gewinnen. Dennoch bremste die absolute Mehrheit der CSU/FWG-Fraktion den Antrag per Geschäftsordnungsbeschluss aus.

 

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