Klärschlamm nicht mehr auf den Großhabersdorfer Acker

1.7.2016, 06:00 Uhr
Klärschlamm auf die Felder, das wird es in Großhabersdorf ab 2017 nicht mehr geben.

© dpa Klärschlamm auf die Felder, das wird es in Großhabersdorf ab 2017 nicht mehr geben.

Mit elf zu vier Stimmen vergab der Gemeinderat die Klärschlammentsorgung an eine Firma aus Weihenzell. Vier Gemeinderäte übten grundsätzliche Kritik daran, dass Klärschlamm, also Rückstände aus der Kläranlage, noch auf Äcker ausgebracht werde, auf denen Lebensmittel erzeugt werden. Dies sei nur aus Kostengründen möglich, aber ökologisch nicht vertretbar.

Ab dem Jahr 2017 wird der Klärschlamm aus der gemeindlichen Kläranlage in Vincenzenbronn zur Hauptkläranlage Nürnberg gebracht. Dies hat zur Folge, dass noch in diesem Jahr der sogenannte Schlammstapelbehälter neu gebaut werden muss, außerdem benötigt die Gemeinde eine Firma für den Transport.

 

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