Sonntag, 23.02.2020

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Kunterbuntes Frühchenfest

Feier zum Weltfrühgeborenentag - Erfolgreiches Nachsorge-Projekt Harl.e.kin - 17.11.2019 15:37 Uhr

Clown Amanda unterhielt beim Früchenfest am Fürther Klinikum die kleinen Gäste mit ihren Späßen. © Hans-Joachim Winckler


Und das nicht nur, weil Clown Amanda die großen und kleinen Gäste mit ihren Späßen vorzüglich unterhält. Recht groß war die Wiedersehensfreude bei vielen Familien und dem Personal der Frühgeborenstation sowie den Mitarbeiterinnen des "Bunten Kreises" und des seit einem Jahr bestehenden Nachsorgeprojekts "Harl.e.kin“. Schließlich ist es spannend zu sehen, wie sich aus manch zartem Frühchen inzwischen ein quirliges Kind entwickelt hat, das sich neugierig und voller Lebensfreude auf den Parcours des mobilen Erfahrungsfelds der Sinne mit seinen Stationen zum Fühlen, Riechen und Erforschen stürzt.

Der "Bunte Kreis" sowie "Harl.e.kin" hatten rund 180 Familien zum Treffen anlässlich des Weltfrühgeborenentages eingeladen und viele sind auch gekommen, um sich gemeinsam bei Kaffee und Kuchen an die teils langen und schweren Wochen nach der Geburt zu erinnern. Viele Familien kommen schon seit Jahren immer wieder zu dem Treffen, um sich über die intensive Zeit auf der Frühgeborenenstation und die Zeit der Nachsorge auszutauschen.

Seit einem Jahr besteht das niederschwellige Nachsorgeangebot "Harl.e.kin" für Familien mit frühgeborenen Kindern, die zwischen der 32. und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Ziel des Programms ist es, die Eltern in der Zeit nach dem Klinikaufenthalt zu begleiten. Vertraute Pflegekräfte und Mitarbeiter des mobilen Dienstes der Frühförderstelle besuchen gemeinsam die Familien zu Hause und unterstützen sie etwa bei Fragen der Ernährung, des Stillens und des Schlafverhaltens, aber richten ihr Augenmerk auch auf mögliche Entwicklungsverzögerungen. Koordinatorin Susan Kertscher zieht für sich und ihr Team nach einem Jahr Erfahrung ein sehr positives Fazit. Das Programm mit seinem präventiven Charakter ist für Eltern kostenlos und wird aus Mitteln des Bayerischen Familienministeriums finanziert.

Es ergänzt die Arbeit des schon seit vielen Jahren bestehenden "Bunten Kreises", der Familien mit Kindern, die zwischen der 23. und der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden oder von Behinderung und schwerer Erkrankung bedroht sind, unterstützt. Die Mitarbeiterinnen des "Bunten Kreises" kümmern sich intensiv um die Eltern und ihre Kinder in der Zeit nach der Entlassung aus der Klinik.

 

 

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