Listen ausgewertet: Sechs Politiker sind im Landtag

16.10.2018, 17:49 Uhr
Am 14. Oktober ist wieder Landtagswahl in Bayern.

Am 14. Oktober ist wieder Landtagswahl in Bayern. © dpa

Petra Guttenberger (CSU) im Stimmkreis Fürth, zu dem Zirndorf, Oberasbach und Stein gehören, und ihr Parteifreund Hans Herold im Stimmkreis Neustadt-Bad Windsheim/Fürth-Land (mit den restlichen Kreisgemeinden) hatten bereits am Sonntagabend per Direktmandat erneut das Ticket gelöst. Nach Auszählung aller Stimmen und der sich daraus ergebenden Veränderungen steht nun auch fest, wer es außerdem geschafft hat.

Erwartungsgemäß ziehen die beiden Kandidaten ins Parlament ein, die auf Platz 1 der Mittelfrankenliste ihrer Parteien platziert waren: zum einen der Fürther SPD-Vorsitzende Horst Arnold, zum anderen Raimund Swoboda aus dem Landkreis Neustadt-Bad Windsheim für die AfD.

Historisches Ereignis

Ebenfalls keine Überraschung: Die Fürther Stadträtin Barbara Fuchs schafft den Sprung ins Maximilianeum – ein historisches Ereignis für Fürths Grüne, die noch nie einen Vertreter im Landtag hatten. Die 58-Jährige rutschte zwar von Rang 3 auf 4. Da die Grünen aber wegen ihres hohen Stimmenanteils gleich sechs Vertreter aus Mittelfranken nach München schicken, ist sie dabei.

FW-Kandidatin Gabi Schmidt aus Uehlfeld konnte ihren zweiten Listenplatz halten und zieht damit als eine von drei mittelfränkischen Bewerbern ihrer Partei ins Parlament ein, wo sie schon bisher Sitz und Stimme hatte.

Nicht geschafft hat es AfD-Mann Claus-Georg-Pleyer aus Zirndorf. Er stand zwar auf Listenplatz 3, der für den Einzug gereicht hätte. Doch Pleyer rutschte auf Platz 5 ab. Der bisherige SPD-Abgeordnete Harry Scheuenstuhl aus Wilhermsdorf konnte zwar zwei Plätze gutmachen und landete in der Endabrechnung auf Rang 5 – doch wegen des mageren Resultats stellt die SPD nur noch vier mittelfränkische Vertreter in München.

 

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