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Milder Winter lässt die Feuerwache wachsen

Arbeiten am Schießanger machen Fortschritte — Kein Frost behindert das Betonieren - 02.02.2018 16:00 Uhr

Es geht aufwärts: Hinter dem TÜV an der Kapellenstraße ist der Kopfbau bereits bis zur Erdgeschossdecke gediehen. Daran anschließend sind die Armierungen für die Bodenplatte schon in Stellung gebracht worden. Auf der Baustelle herrscht Hochbetrieb.

© Foto: Edgar Pfrogner


Erste Betonwände stehen bereits und die Ausmaße der Bodenplatte sind am Geflecht der Armierungseisen unschwer zu erkennen. Noch behindert keine strenge Frostperiode den Baufortschritt. Kein Wunder, dass Baureferentin Christine Lippert ganz entspannt ist. "Wir sind alle sehr zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten", sagt sie auf FN-Anfrage. Der Zeitplan werde voll eingehalten.

Gerade das Betonieren sei bei Minusgraden nur eingeschränkt möglich. Jede Menge Beton ist insbesondere für das Fundament des über 20 Millionen Euro teuren Baukörpers nötig. Schließlich müssen hier 33 Fahrzeuge – darunter etliche Schwergewichte – untergebracht werden. In der alten Feuerwache aus dem Jahre 1908, die noch für Pferde ausgelegt worden war, ist es ihnen längst viel zu eng geworden.

Ähnliche Missstände plagen auch die Nürnberger Feuerwehr in ihrer Wache von 1902 an der Reutersbrunnenstraße. Als Ersatz entsteht derzeit an der Gostenhofer Maximilianstraße ebenfalls ein Neubau. Der schlägt allerdings gleich mit 50 Millionen Euro zu Buche. Ursprünglich kalkulierte man in Nürnberg mit 24 Millionen Euro, in Fürth mit zehn Millionen Euro. Der Umzug der Wehren in ihre neuen Quartiere könnte nach derzeitigem Stand der Dinge nahezu gleichzeitig 2020 über die Bühne gehen. Noch, so die Baureferentin, wackle der Fertigstellungstermin Ende 2019 in Fürth jedenfalls nicht. Eine lange Hängepartie war dem Baubeginn im Herbst vorangegangen. Wieder verworfen wurden Überlegungen der Nachbarstädte, bei Boxdorf eine gemeinsame Feuerwache zu errichten.

Volker Dittmar

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