Mit dem Rad topfit zur Arbeit

12.11.2013, 19:00 Uhr
Im Foyer des Landratsamts freuen sich die Siegerinnen Elfriede Lutz und Claudia Karl (vorne v.li.) und Sieger Wolfgang Schaffrien (hinten 4.v.li.) mit den Veranstaltern über die Auszeichnung.

Im Foyer des Landratsamts freuen sich die Siegerinnen Elfriede Lutz und Claudia Karl (vorne v.li.) und Sieger Wolfgang Schaffrien (hinten 4.v.li.) mit den Veranstaltern über die Auszeichnung. © Matthias Glaser

Seit 13 Jahren läuft die gemeinsame Gesundheitsinitiative von AOK, Radfahrerverband ADFC, DGB Bayern und vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) in Fürth und Umgebung. Stadt und Landkreis unterstützten den Radler-Wettbewerb von Anfang an.

Bayernweit ließen 2013 immerhin rund 55000 Menschen aus etwa 9000 Betrieben für die Aktion freiwillig an mindestens 20 Tagen ihr Auto in der Garage stehen – wie es die Teilnahmebedingungen vorgaben. Stattdessen traten sie auf dem Weg zur Arbeit der Umwelt, vor allem aber wohl der eigenen Gesundheit zuliebe kräftig in die Pedale.

In Stadt und Landkreis Fürth machten heuer genau 1008 Beschäftigte aus 125 Betrieben mit. „Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr“, erläuterte Organisator Jürgen Anton von der AOK-Geschäftsstelle Fürth. Bisher habe man immer nur rund 800 Teilnehmer gezählt; auch die Anzahl der beteiligten Firmen sowie der Sponsoren, die Preise stifteten, sei leicht gestiegen. „Solche Zahlen sind der beste Grund, um zu sagen: Jawohl, wir machen weiter.“

Für Bewegung und Sport als sinnvolle und einfache Art der Gesundheitsvorsorge zu werben und möglichst viele Menschen zu einem zumindest zeitweisen Verzicht aufs Auto zu bewegen, ist das erklärte Ziel der Aktion. Gleichzeitig wolle man auch, so Mit-Organisator Olaf Höhne vom ADFC, in der Bevölkerung ein Umdenken erreichen. „Das Fahrrad ist nicht nur ein Sportgerät, sondern ein alltagstaugliches Verkehrsmittel“, sagt er, Radfahrer müssten gleichberechtigt neben Autofahrern stehen.

Auch Landrat Matthias Dießl und Fürths Umweltamtsleiter Christoph Maier würden sich in diesem Punkt einen Bewusstseinswandel in breiteren Bevölkerungskreisen wünschen. Nicht grundlos engagiere sich der Landkreis als Mitgründer der Arbeitsgemeinschaft „fahrradfreundliche Kommune“ schon seit vielen Jahren für die Nutzung des Fahrrads als gesundes und abgasfreies Verkehrsmittel, betonte Dießl.

Den ersten Preis der diesjährigen Aktion, ein neues Fahrrad, erhielt Wolfgang Schaffrien aus Stein. Ein Gutschein im Wert von 200 Euro von der Flessabank ging an die Fürtherin Claudia Karl. Und über einen Uvex-Fahrradhelm mitsamt passender Radler-Brille konnte sich Elfriede Lutz aus Fürth freuen. Weitere Preise werden von AOK-Mitarbeitern direkt in den Betrieben übergeben.

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