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Museum sucht Material zum Ersten Weltkrieg

20.01.2014 13:00 Uhr

Das Bild zeigt Soldaten, die im August 1915 über den Königsplatz marschieren.

© Stadtarchiv


Bereits im November rief deshalb Stadtarchivar Martin Schramm die Fürther via FN dazu auf, in Kellern und Dachböden zu stöbern und nach möglichen Ausstellungsstücken zu suchen — wie Uniformen, Waffen, Orden oder Feldgeschirr, aber auch Alltagsdinge, die einen Eindruck vom Leben an der Heimatfront vermitteln. Bislang erhielt das Museum Fotos und Postkarten sowie ein Tagebuch. Es ist nicht besonders lang, was einen tragischen Hintergrund hat: Der Verfasser kam im August 1914 an die Front — und fiel bereits Ende Oktober. Auch Christbaumschmuck ging im Museum ein: in Form eines kleinen, mit Bomben bestückten Zeppelins. Für die Ausstellung mit dem Titel „Fürth im Ersten Weltkrieg – der Sprung ins Dunkle“, die im Oktober 2014 eröffnen soll, hofft der Archivar noch auf viele weitere Beiträge der Bevölkerung. „Bilder wären gut, Tagebücher super“, sagt Schramm. Besonders würde er sich aber über „dreidimensionale Objekte“ freuen. Wichtig sei, dass sie einen Bezug zu Fürth haben. Wer etwas beisteuern möchte, kann unter (0911) 975343 oder E-Mail an arch@fuerth.de Kontakt aufnehmen.

Johannes Alles

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