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Sonntag, 19.05.2019

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Neue Zentrale für Global Player aus Fürth

Die «Ecka Group» baut in der Frankenstraße eine energiesparende Hauptverwaltung - 24.01.2009

Die neue Hauptverwaltung der von Fürth aus gelenkten «Ecka Group» wird nach neuesten Erkenntnissen des ökologisch sinnvollen Passivhaus-Baus erstellt. Bis zu 20 000 Liter Heizöl werden so pro Jahr gespart. © Hans von Draminski


«Wir wollten unseren Mitarbeitern nicht den weiten Weg nach Velden zumuten», nannte «Ecka»-Geschäftsführer Gert Rohrseitz, Vizepräsident der Nürnberger Industrie- und Handelskammer, einen von mehreren wichtigen Gründen für das Festhalten seiner Firma am Fürther Stammsitz.

Das heute weltweit operierende Unternehmen für Legierungs-, Metall- und Anwendungstechnologie entstand aus einem kleinen Goldschläger-Geschäft, den Carl Eckart 1876 in Fürth gründete. 2009 hat die «Ecka Group» Niederlassungen unter anderem in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Slowenien und der Schweiz, in Amerika und Asien. Gesteuert wird die ausgedehnte Firmengruppe immer noch von Fürth aus, hat mit Velden allerdings einen weiteren großen Standort in Franken.

Gebäude in Passivhaus-Technik

Das neue Verwaltungsgebäude an der Fürther Stadtgrenze bietet nach den Worten von Gert Rohrseitz nicht nur den Vorteil «idealer Verkehrsanbindung», es wird auch konsequent in der die natürlichen Ressourcen und damit die Umwelt schonenden Passivhaus-Technik errichtet.

Hier werden erneuerbare Energien wie das Sonnenlicht (Stichwort Photovoltaik) oder die Erdwärme genutzt, um jährlich bis zu 20 000 Liter Heizöl zu sparen. Das Grundstück, auf dem momentan hektisch gewerkelt wird, gehört zur Traditionsfirma «Wolf Photo Media», bei der Gert Rohrseitz, durch Heirat mit der Familie Wolf verwandt, ebenfalls einen von zwei Geschäftsführerposten innehat.

Katja Hessel, bayerische Staatssekretärin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, lobte in Stellvertretung von Wirtschaftsminister Martin Zeil den Mut zu einer solchen Investition in schwierigen Zeiten und betonte, dass «Ecka»-Produkte in erster Linie in Zukunftstechnologien wie der Solarzellen-Herstellung verwendet werden, was dem Unternehmen trotz Krise «sehr gute Aussichten» beschere. 

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