Oberasbach: Muss Bushaltestelle für Parkplätze weichen?

25.11.2016, 14:00 Uhr

© Foto: Thomas Scherer

Zwei Vorschläge hatte der potenzielle Hotelbetreiber der Stadt präsentiert. Die eine sah den Umbau der Bushaltestelle zu zwölf Stellplätzen vor. Die andere beinhaltete die Sperrung der Busbucht zugunsten von vier Kurzzeitparkplätzen sowie außerdem den Kauf von zwölf öffentlichen Stellplätzen vor dem Bolzplatz an der Oberasbacher Straße. Das städtische Ordnungsamt sah nach Rücksprache mit der VAG keine Probleme, die Busbucht aufzulösen und die Haltestelle zu verlegen.

Bedenken äußerte dagegen das Bauamt. Wenn der Bus künftig vor den Parkplätzen halte, müssten die Fahrgäste, darunter auch Schulkinder, durch die Fahrzeuge zum Gehweg laufen. Zudem sei mit Konflikten mit gegenüber parkenden Kunden der Bäckerei zu rechnen.

Der Vorschlag der Experten lautete, neue Schrägparkbuchten gleich um die Ecke in der Hochstraße einzurichten. An sämtlichen anfallenden Kosten solle sich der künftige Hotelier mit mindestens 75 Prozent beteiligen. Dafür plädierten CSU und SPD, wobei damit die Vorschläge des Hotelbetreibers abgelehnt worden wären. Franz X. Forman (FW) plädierte dafür, darüber nachzudenken, ob die Bushaltestelle von der Meißener in die Hochstraße verlegt werden könnte. Auch dabei sollte der Antragsteller sich an den Kosten beteiligen.

Jürgen Betz vom Ordnungsamt berichtete von einem Gespräch zwischen Bürgermeisterin Birgit Huber und dem Hotel-Interessenten. Sein Eindruck sei gewesen, dass der Beherbungsbetrieb nicht realisiert werde, wenn es nicht direkt vor dem Hotel Parkmöglichkeiten gebe. Daraufhin beschloss der Bauausschuss, den Tagesordnungspunkt zurückzustellen. Nun will man noch einmal das Gespräch suchen.

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