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Sonntag, 15.09.2019

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Parking Day: Fürther Freiheit wird zum Lebensraum

Bündnis wünscht sich weniger Autos in der Stadt - Aktion am Freitag - 10.09.2019 18:30 Uhr

So entspannt ging es bei der jüngsten Veranstaltung im vergangenen Jahr auf der sonst für Autos reservierten Freifläche zu. © Foto: Hans-Joachim Winckler


"Wir nehmen uns erneut die Freiheit", verkündet der Veranstalter, ein breitgefächertes Bündnis aus unterschiedlichsten Initiativen und Bürgern, Theater- und Musikgruppen. Ziel ist es, über ein verändertes Verkehrskonzept die Fürther Innenstadt für die Menschen zurückzuerobern.

Das Bündnis begrüßt es, dass kürzlich ein Teil der Freiheit durch einige Pflanztröge aufgehübscht wurde und nicht mehr als Abstellfläche für Pkw dienen kann. Dies lasse erahnen, wie schön der Platz bei einer weiteren Ausgestaltung mit Sitzelementen sein könnte.

Gefordert wird deshalb, die ganze Freiheit von Autos zu befreien und als Aufenthaltsort von Menschen zu gestalten. Am Beispiel der größten innerstädtischen Freifläche könnte gezeigt werden, wie öffentlicher Raum sinnvoller und bürgerfreundlicher denn als Autoabstellfläche gestaltet werden kann.

Das Bündnis will am 13. September aber auch beweisen, dass genügend freie Plätze in den Parkhäusern der Umgebung zur Verfügung stehen. Wenn die nur besser genützt würden, könnte das die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig verbessern. Dass auf den Parkplatz Fürther Freiheit verzichtet werden kann, zeige sich schließlich auch bei diversen Festen und Märkten, die das Areal in Beschlag nehmen.

In Fürth scheint nach Ansicht der Veranstalter das Auto aber immer noch bei den Planungen die entscheidende Rolle zu spielen. Dabei werde doch immer deutlicher, dass zum Klimaschutz dringend Veränderungen in der Verkehrsplanung erforderlich sind: weg vom Pkw hin zu Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV. Auch angesichts drohender Gesundheitsschäden durch Feinstaub, Abgase und Lärm müssten andere Prioritäten als bisher gesetzt werden. 

fn

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