Poetisches Plädoyer für Frauenrechte

In Teheran ist Parastou Forouhar 1962 geboren und aufgewachsen. Seit 1991 lebt die Künstlerin, die als eine der prominentesten Kritikerinnen des Regimes im Iran gilt, in Offenbach. In die alte Heimat reist sie jährlich zum Gedenken an ihre Eltern, die der Geheimdienst 1998 ermordete. Mit der Arabeske und dem Ornament, einem an islamischer Kunst orientierten Formenrepertoire und viel Poesie thematisiert sie in Rauminstallationen, Fotoarbeiten und Zeichnungen Gewalt und Unterdrückung. Ausgewählte Arbeiten Forouhars zeigt aktuell die kunst galerie fürth am Königsplatz.

Zum Begleitprogramm der Schau gehört eine Buchvorstellung am Sonntag um 18.30 Uhr in Kooperation mit dem Museum Frauenkultur Regional International in Burgfarrnbach. Mansoureh Shojaee schrieb „Sharzads Schwestern — Frauen im Iran", Forouhar hat das Werk illustriert. Autorin und Künstlerin werden anwesend sein.

Letzte Führungen (3/2 Euro) durch Forouhars Ausstellung gibt es an diesem Freitag um 15 Uhr sowie am Schlusstag 3. März um 11 Uhr.

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