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Freitag, 06.12.2019

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Preiswürdige Architektur: Zwei Fürther Gebäude im Finale

Das Jüdische Museum und der Stiegler-Hof waren für den "artouro 2019" nominiert - 14.11.2019 21:00 Uhr

Bayerische Architektenkammer, Wirtschaftsministerium und Bayern Tourismus Marketing haben entschieden: Der Neubau des Jüdischen Museums Franken ist eine Urkunde wert. © Hans-Joachim Winckler


Der im Mai 2018 eröffnete Museums-Neubaukubus der Würzburger Architektengemeinschaft Christoph Gatz, Martin Kuntz und Ulrich Manz zitiert mit seiner archaisch anmutenden Natursteinfassade stilistisch die Jerusalemer Klagemauer. Bauherr des 6,2-Millionen-Euro-Projekts ist die Kulturstiftung Fürth.

Den Wiederaufbau seines 2014 abgebrannten Hofes hatte der Gonnersdorfer Landwirt Fritz Stiegler dem Fürther Architekten Peter Dürschinger anvertraut. Das markante Ensemble mit einem Kompromiss aus Sattel- und Flachdach, Sandsteinquadern und Holzverkleidungen erhielt bereits Anfang 2019 den Deutschen Landbaukultur-Preis.

Den "artouro" – berücksichtigt wurden diesmal Objekte, die zwischen Ende 2015 und 30. April 2019 fertiggestellt wurden – verleihen das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Bayerische Architektenkammer mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Der Preis zeichne "architektonischen Mut" aus, wie es heißt, und fördere die "ökonomische, ökologische und soziale Bedeutung einer qualitätvollen Tourismusarchitektur". Preisträger 2019 ist das Burg-Umbauprojekt im unterfränkischen Röttingen.

fn

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