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Radschnellwege für die Pendler auch in Fürth?

Landkreis-Grüne fordern eine Machbarkeitsstudie - 08.09.2014 16:00 Uhr

Freie Bahn: Radschnellwege sollen Fahrradwege rasch an ihr Ziel bringen. © dpa


Zu drei Erkundungstouren hatten die Grünen zusammen mit dem ADFC eingeladen: Start war in Oberasbach und Langenzenn, jeweils mit dem Ziel Nürnberg-Fürth, ferner radelte man die Strecke ab Stein in Richtung Nürnberg. Radschnellwege sind bei Verkehrsplanern für Entfernungen bis zu 20 Kilometer gedacht. Zielgruppe sind alle, die auf dem Weg zur Arbeit oder Ausbildung in die Ballungsräume müssen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die steigende Zahl an Elektrorad-Fahrern, die ein großes Potential darstellen.

Das Konzept „Radschnellweg“ beinhaltet, dass diese möglichst kreuzungsfrei, breit genug zum Überholen und mit einem qualitativ hochwertigen Belag ausgestattet sind.

Markierung als erster Schritt

Auf zwei Routen im Landkreis können sich die Grünen solche Schnellwege vorstellen, ohne neue Radwege anlegen zu müssen. Es würde aus ihrer Sicht ausreichen, die vorhandene Radwegestruktur mit wenig befahrenen Nebenstraßen zu verknüpfen, nur der eine oder andere Lückenschluss wäre nötig. Einzig die Verbindung aus Stein heraus sei problematisch, wurde bei der Tour festgestellt. Doch auch hier könne der Radverkehr zumindest auf verkehrsarme Seitenstraßen geleitet werden.

Eine durchgehende Markierung und lückenlose Beschilderung dieser Routen, darin waren sich alle Teilnehmer einig, wäre ein erster, wirkungsvoller Schritt zur Verbesserung der Radinfrastruktur und ein Anreiz zum Umstieg vom Auto aufs Rad.

Der Landkreis sollte sich, so die Forderung der Grünen-Kreisräte, mit den drei Routen einbringen in das 200 Millionen Euro schwere Förderprogramm des Landes Bayern für den Radverkehr.

fn

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