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Schülercoach: Wegbegleiter gesucht

In Fürth Stadt und Land fehlt es an Menschen, die ehrenamtlich Jugendlichen helfen wollen - 12.08.2016 20:30 Uhr

Keine Angst vor der Zukunft: Diese Hauptschüler wissen, wie es mit ihnen beruflich weitergeht — auch dank Projekten wie Schülercoach, Check-out und der Kompetenzagentur. © Winckler


„Kein Kind darf verloren gehen“ lautet die Devise des Projekts Schülercoach, das vor über zehn Jahren von Peter Held ins Leben gerufen worden ist. Das Prinzip: Ein Erwachsener begleitet über einige Jahre einen Jugendlichen, der Probleme in der Schule oder auch in seinem sozialen Umfeld hat. Um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, verbringen sie ein bis zwei Stunden pro Woche gemeinsam. Dabei geht es nicht darum, Nachhilfe zu geben, sondern zu motivieren.

Beim gemeinsamen Kochen, einer Tasse Tee und vielen Gesprächen kehrt der Coach die Stärken seines Schützlings hervor und gibt ihm das Gefühl, etwas wert zu sein. Im Idealfall findet der Jugendliche am Ende einen Ausbildungsplatz und steht mit beiden Beinen fest im Leben.

„Wir waren allesamt auch einmal Schüler, die meisten haben eigene Kinder“, sagt Wolfgang Goßler, der sich als Coach engagiert. Die Erfahrung zeige, dass sich scheinbar unlösbare Probleme auftun können, die manche Jugendliche ins Abseits drängen. „Unser Gemeinwohl kann sich das nicht leisten wollen“, so Goßler. Ihm zufolge eignen sich sehr viele Mitbürger als Coach. „Sie müssten sich nur einen Ruck geben und mitmachen.“

Wer sich angesprochen fühlt, kann ein unverbindliches Infogespräch vereinbaren: E-Mail an info@der-schuelercoach.de — Telefon (09 11) 3 92 48 98. 

Johannes Alles

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