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Donnerstag, 05.12.2019

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Schulterschluss zum Wohl der Fürther Kinder

Seit zehn Jahren gibt es die Kooperation im Kinderschutz - 17.11.2019 16:00 Uhr

Geburtstagsfeier mit prächtiger Torte: Petra Albert, Koordinatorin von KoKi im Landkreis (li.), und Jeanette Ludwig-Zeiler, Koordinatorin bei der Stadt. © Foto: Armin Leberzammer


Ludwig-Zeiler selbst ist als Vertreterin des Fürther Amts für Kinder, Jugendliche und Familien von Beginn an dabei. In diesen zehn Jahren ist das Netzwerk immer weiter gewachsen. Zur Jubiläumsveranstaltung – mehr Geschäftstreffen mit Vorträgen und Workshops als Feier – kamen unter anderem Ärzte, Hebammen, Behörden, wie etwa der Allgemeine Sozialdienst, sowie Kita-Vertreter ins Kulturforum.

"Es nützt den Familien, wenn sich alle relevanten Fachstellen gegenseitig kennen und so ihre Angebote besser aufeinander abstimmen können", sagt Petra Albert, die KoKi für den Landkreis koordiniert.

Ziel sei es, ein möglichst niederschwelliges Angebot für Familien zu schaffen, um jedem Kind ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Die Kooperation zwischen Stadt und Landkreis sei dabei von Beginn an geprägt von "einer schönen Gemeinschaft", wie Ludwig-Zeiler betont. Die Mehrzahl der über KoKi vermittelten Anlaufstellen befinde sich in der Stadt, was wegen der guten Erreichbarkeit auch sinnvoll sei.

Die beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Albert und Ludwig-Zeiler betrachten sich als Schnitt- und Koordinierungsstelle. Zielgruppe sind Schwangere und Eltern von Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren. Mit im Team sind Kinderkrankenschwestern, die Familien unterstützen, denen zum Beispiel keine Großeltern oder andere Verwandte zur Seite stehen können.

Vertrauliches Gespräch

Welche Hilfe letztlich notwendig ist, werde stets in einem persönlichen, vertraulichen, auf Wunsch auch anonymen Gespräch erörtert. KoKi unterstützt bei Fragen, Unsicherheiten und Sorgen mit dem Kind in schwierigen Lebenssituationen, ebenso bei Fragestellungen zu Anträgen und Behördengängen.

Zusätzlich sieht sich die Kooperation als Unterstützerin von Fachkräften, sei es bei Fragen aus dem Bereich der Frühen Hilfen oder beim gemeinsamen Erarbeiten von Standards für Schnittstellen. Viel sei in den vergangenen zehn Jahren erreicht worden, findet Petra Albert: "Wir haben etwas Sinnvolles auf die Beine gestellt und schreiben das durch engen Austausch untereinander auch ständig fort."

 

Armin Leberzammer

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