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Freitag, 14.05.2021

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SEK-Einsatz: 19-Jähriger verschanzte sich in Fürther Südstadt

Mann war wegen anstehender Haftstrafe in einem psychischen Ausnahmezustand - 17.04.2021 11:24 Uhr

Gegen 23 Uhr teilte ein Anwohner der Polizei mit, dass ein naher Verwandter wegen eines anstehenden Gefängnisaufenthaltes in einem psychischen Ausnahmezustand wäre und Drohungen ausgesprochen hätte. Als die hinzugerufenen Einsatzkräfte mit dem Mann Kontakt aufnehmen wollten, hörten sie laute Knallgeräusche aus der Wohnung.

Die Beamten schlossen zu diesem Zeitpunkt Schüsse mit einer Handfeuerwaffe nicht aus. Durch die Eingangstüre drohte er den Einsatzkräften, diese beim Versuch die Wohnung zu betreten umzubringen. In der Wohnung befand sich zu diesem Zeitpunkt auch der Hund des Mannes.

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Daraufhin beorderten die Beamten ein Großaufgebot der Polizei sowie Rettungskräfte zum Einsatzort. Da unklar war, ob der Mann eine Schusswaffe bei sich trug, wurde zudem das SEK hinzugerufen. Auch die Verhandlungsgruppe Mittelfranken wurde verständigt. Diese konnte Kontakt mit dem 19-Jährigen aufnehmen. Der aufgebrachte Mann konnte letztlich gegen 2.30 Uhr durch die Kräfte der Spezialeinheiten überwältigt werden. Hierbei verletzte er sich leicht.


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In der Wohnung des Mannes fanden sich mehrere Messer sowie ein Hammer. Mit diesem hatte der 19-Jährige mutmaßlich die lauten Knallgeräusche verursacht. Nach der Festnahme wurde der Mann in einer Fachklinik untergebracht.

rowa

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