Corona-Regeln

Sinkende Inzidenz: Fürther Klinikum lockert Besuchsverbot

18.5.2021, 06:00 Uhr
Auch wenn die Regeln nun etwas gelockert werden, dürfen Besucher das Klinikum nach wie vor nur in Sonderfällen betreten.

Auch wenn die Regeln nun etwas gelockert werden, dürfen Besucher das Klinikum nach wie vor nur in Sonderfällen betreten.

Eine festgelegte Begleitperson, etwa der Vater des Kindes, darf dann täglich zwischen 11.30 Uhr und 15.30 Uhr eine Stunde bei der Mutter und dem Neugeborenen sein. Der letzte Einlass ist um 14.30 Uhr möglich. Allerdings darf pro Patientenzimmer nur eine Person vorbeischauen. Die frisch gebackenen Mamas, so das Klinikum, müssen die Zeiten deshalb untereinander absprechen.


Arbeit auf der Corona-Station: Ein Pfleger berichtet vom Alltag im Klinikum


Alle Besucher müssen einen offiziellen negativen Testnachweis mitbringen oder belegen, dass sie zweifach gegen das Coronavirus geimpft wurden – gültig ab dem 15. Tag nach der Zweitimpfung. Eingelassen werden sie auch, wenn sie beweisen können, dass sie eine Covid-Infektion hinter sich haben, die mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt.

Der Zugang zur Frauenklinik erfolgt über den Haupteingang des Klinikums. Nicht erlaubt ist es, dass die Partner direkt nach der Geburt im Zuge der Verlegung mit auf die Wochenstation kommen.

Ausnahmen bleiben

Weiterhin bestehen bleibt das generelle Besuchsverbot. Das Krankenhaus begründet das mit der zwar gesunkenen, dennoch aber nach wie vor hohen Sieben-Tage-Inzidenz. Ausnahmen gelten für die Kinderklinik, die Geburtshilfe, die Palliativ- und die Intensivstation.

Bereits seit 7. November sind nur noch Besuche in bestimmten Fällen gestattet.

Die Corona-Lage hat sich - verglichen mit der Situation vor wenigen Wochen - wieder etwas entspannt: Momentan werden im Klinikum 30 Covid-19-Patienten versorgt, sieben von ihnen liegen auf der Intensivstation.