Bis 23. Mai:

Stadt Fürth verlängert wegen Inzidenz die strengen Corona-Regeln

14.5.2021, 20:00 Uhr
Wenn der Mindestabstand in Betrieben nicht eingehalten werden kann – etwa im Fahrstuhl – braucht es weiterhin eine Maske.

Wenn der Mindestabstand in Betrieben nicht eingehalten werden kann – etwa im Fahrstuhl – braucht es weiterhin eine Maske. © Foto: Hans-Joachim Winckler

Geschuldet ist das der anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz. Zwar ist der Wert in Fürth in den vergangenen drei Tagen stetig gesunken; am Freitag lag er bei 168,9. In den angrenzenden Orten und Regionen allerdings sieht die Lage teils deutlich besser aus: Das Robert-Koch-Institut vermeldete Freitag etwa für den Landkreis Fürth eine Inzidenz von 62,8, Erlangen steht mit 54,2 besonders gut da. Nur die Nachbarstadt Nürnberg bewegt sich mit 147,4 auf einem ähnlichen Niveau wie Fürth.


Positive Entwicklung hält an: Inzidenzen in Fürth und im Landkreis sinken


In der Kleeblattstadt darf deshalb auch weiterhin den ganzen Tag über kein offener Alkohol zum Mitnehmen verkauft werden. Auch sexuelle Dienstleistungen bleiben verboten.

Straßenmusiker müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und 1,50 Meter Abstand zueinander und zu anderen halten – außer im Fall von Blasinstrumenten, für die ein noch einmal verschärfter Mindestabstand von zwei Metern gilt. Versammlungen sind nach wie vor nur "ortsfest" erlaubt.

Die Testpflicht von Beschäftigten in Gemeinschaftseinrichtungen gilt weiter – es sei denn, sie haben vor 15 Tagen die zweite Dosis ihrer Covid-19-Impfung erhalten. Betroffen davon ist auch das Personal vollstationärer Pflegeeinrichtungen und von Häusern, die sich um Menschen mit Behinderungen kümmern.

Ebenfalls verlängert wurde die erweiterte Maskenpflicht in Betrieben: Auf Begegnungsflächen, besonders in Aufzügen, Fluren, Kantinen und Eingängen, müssen Beschäftigte eine FFP2-Maske oder eine Mund-Nase-Bedeckung mit gleichwertigem Standard tragen. Das ist auch am Arbeitsplatz vorgeschrieben, wenn man den Mindestabstand nicht zuverlässig einhalten kann.

Für die meisten Fürther Schüler wird der Distanzunterricht fortgesetzt. Ausgenommen sind Abschlussklassen, die elften Jahrgänge an Gymnasien und Fachoberschulen sowie Viertklässler. Für sie findet Präsenz- oder Wechselunterricht statt.