Montag, 30.11.2020

|

zum Thema

Steigende Corona-Zahlen: Klinikum Fürth schränkt Besuche ein

Neuerung tritt ab Montag in Kraft - 25.10.2020 16:00 Uhr

Am Klinikum Fürth gelten ab sofort wieder strengere Besuchsregelungen.

19.03.2020 © Foto: Hans-Joachim Winckler


In dieser Zeitspanne ist, so teilt das Klinikum mit, pro Patient nur noch ein Besucher zugelassen (zuletzt waren es zwei), und das nur für maximal eine Stunde. Letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Pro Patientenzimmer darf nur ein Gast anwesend sein.


Extreme Monate: So war die erste Corona-Welle im Fürther Klinikum


Bilderstrecke zum Thema

Diese Bußgelder drohen bei Verstößen gegen Corona-Auflagen

Das bayerische Gesundheitsministerium hat einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Wer sich nicht daran hält, für den kann es nun teuer werden. Eine Übersicht in Bildern.


Die Regelung gilt etwa für das Hauptgebäude, die Frauenklinik oder etwa die Urologie. In der Geriatrischen Reha beginnt die Besuchszeit um 13 Uhr und endet um 17 Uhr. Letzter Einlass ist um 16.30 Uhr. Ausnahmen gelten für die Kinderklinik und die Geburtshilfe: Hier dürfen Patienten weiter zwei Besucher aus dem engeren Familienkreis empfangen. Begleitpersonen der Patienten in der Kinderklinik zählen nicht als Besucher. Auch darf der Vater oder eine andere fest benannte Person bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein.

Palliativstation und Kinderklinik: Abweichungen möglich

In besonderen Fällen sind in der Kinderklinik oder auf der Palliativstation in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Abweichungen von den geltenden Besuchsregelungen möglich.

Prinzipiell müssen Besucher und Patienten die üblichen Hygieneregeln beachten: den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und einen Mund-Nase-Schutz tragen. Auch die Selbstauskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand beim Einlass zur Kontaktpersonenerfassung ist für Besucher weiterhin Pflicht.

Bilderstrecke zum Thema

Gelb, Rot, Dunkelrot: Das sind die Corona-Regeln für Bayern

In bayerischen Regionen mit hohen Corona-Zahlen gelten strikte Beschränkungen für private Kontakte. Zudem wird die Maskenpflicht in den betroffenen Städten und Landkreisen deutlich ausgeweitet. Das hat das Kabinett am 15. Oktober 2020 beschlossen und eine Woche später um eine weitere Warnstufe erweitert.


"Der Schutz der Gesundheit aller steht für uns immer an erster Stelle. Für uns heißt das, höchst aufmerksam und professionell mit den aktuellen Entwicklungen umzugehen. Damit wir weiterhin gut durch die Pandemie kommen, ist Verantwortungsbewusstsein und etwas mehr Verzicht gefragt, auch wenn es schmerzt", so Dr. Manfred Wagner, Medizinischer Direktor und Pandemiebeauftragter des Klinikums vor dem Hintergund steigender Corona-Zahlen in der Region.

fn

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Fürth