Straßen an jedem Fluss

20.6.2013, 13:00 Uhr
Gut zu erkennen sind die geplanten Straßen in dieser Wahlbroschüre aus den 70ern.

Gut zu erkennen sind die geplanten Straßen in dieser Wahlbroschüre aus den 70ern.

Die Pegnitztalstraße sollte – parallel zur Nürnberger Straße – durch den Wiesengrund verlaufen: von der Kurgartenstraße im Osten bis zur Ludwigsbrücke. Aus der Innenstadt sollte diese Trasse durch Querverbindungen angebunden werden, die den Stadtpark durchschnitten hätten. Die Jakobinenstraße sowie die heutige Gustav-Schickedanz-Straße wären bis ins Flusstal verlängert worden. Weiterhin sah Schaechterle eine Westspange vor: Diese sollte von der Dambacher Straße aus die Siebenbogenbrücke unterqueren und etwa auf der heutigen Uferpromenade bis zur Maxbrücke verlaufen. Allerdings hätte es diese dann gar nicht mehr gebraucht: Die Rednitz, so sahen es die Planungen vor, sollte nach Westen verlegt werden und nahe der Billinganlage fließen. Statt des Flusses würde heute eine Hauptverkehrsstraße an der Terrasse des Kulturforums vorbeiführen.

Einen Steinwurf davon entfernt war Teil drei der Straßenbauorgie in den Tälern vorgesehen: Parallel zur Vacher Straße sollte im Wiesengrund bei der Billinganlage die Regnitztalstraße nach Norden führen. Ebenfalls auf der Agenda stand die Verlängerung der Herrnstraße von der Südstadt quer über den Talgrund bis nach Dambach.

 

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