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Mittwoch, 18.09.2019

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Tritte gegen Kopf: Polizei sucht weitere Zeugen

Auslöser der Schlägerei am Freitagaben auf der Hardhöhe noch unklar - 16.07.2018 17:30 Uhr

An dem Abend waren sieben Männer im Alter von Ende 20, Anfang 30 Jahre auf dem Weg zur U-Bahn auf dem Treppenabgang von drei entgegenkommenden 17- bis 19-jährigen zunächst angepöbelt und dann geschlagen worden. Die siebenköpfige Gruppe war dabei, einen Junggesellenabschied zu feiern, und trug Gaudi-T-Shirts, auf denen Deutschland-Fahnen prangten.

Noch steht nicht fest, was die Konfrontation ausgelöst hat. Laut Polizeisprecher Rainer Seebauer könnte es sich um Imponiergehabe gehandelt haben. Ein Zusammenhang mit einer Pegida-Demonstration zuvor auf der Hardhöhe, die rund 100 Gegendemonstranten mobilisiert hatte, bestehe nicht. Als die Attacke kurz vor 22 Uhr handgreiflich wurde, seien aus dem Hintergrund drei weitere junge Männer zu den Angreifern gestoßen. Die Angegriffenen traten den Rückzug an, sodass sich die Schlägerei auf die Komotauerstraße verlagerte. Dort wurde dem bereits am Boden liegenden 31-Jährigen wiederholt so massiv gegen den Kopf getreten, dass er mehrere Brüche von Gesichtsknochen erlitt, die im Krankenhaus operiert werden mussten. Zeugen alarmierten die Polizei.

Beim Eintreffen des ersten Streifenwagens mit Martinshorn sind die Schläger weggerannt. Zwei konnten im Zuge der Fahndung aufgrund von Zeugenaussagen jedoch festgenommen werden. Gegen die 18- und 19-Jährigen wird nun wegen versuchter Tötung ermittelt.

Um den Vorgang aufklären zu können, bittet die Kripo um weitere Zeugenangaben unter der Rufnummer (0911) 2112 3333.


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di

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