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Unterschriften gegen Fürther Funkmast

Bürger im Stadtwesten sind mit dem Standort nicht einverstanden - 27.10.2016 11:00 Uhr

In der Fürther Innenstadt gibt es schon genügend Funkmasten. Hier misst Helga Krause (BN) Mobilfunkstrahlen. Im Hintergrund sind als Schornsteine getarnte Mobilfunkantennen auf dem Dach des Altbaus Mathildenstraße 8 zu sehen. © Hans-Joachim Winckler


Die aufgebrachten Nachbarn fühlen sich gegenüber den Bewohnern der Hardenbergstraße benachteiligt. Denn dort befand sich der ursprüngliche Maststandort, nach heftigen Protesten war er wieder aufgegeben worden. Ein Alternativplatz am Bahnhof Westvorstadt stieß beim Mobilfunk-Betreiber auf Ablehnung; stattdessen hält er nun ein städtisches Grundstück an der Unterfürberger Straße bei der Bahnunterführung zur Cadolzburger Straße für geeignet.

Dass es im Landschaftsschutzgebiet liegt, ist für die Stadt kein Hinderungsgrund. Solche Infrastrukturmaßnahmen würden den Landschaftsschutz nicht unterlaufen, meint der städtische Umweltschutzexperte Jürgen Tölk. Die Nachbarn sehen das anders. Sie fürchten die Strahlen und eine Wertminderung ihrer Grundstücke. Weshalb der Mast gleich 35 Meter hoch sein muss, will ihnen nicht einleuchten. Ein Konstrukt mit solchen Ausmaßen gibt es in Fürth bislang noch nicht.

Das Thema soll nun erneut auf die Tagesordnung des Bauausschusses kommen. OB Jung gab aber vorab zu bedenken, dass ein Mobilfunkland wie Deutschland nicht ohne Mobilfunkmasten auskommen könne. 

Volker Dittmar

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