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Unterstützung für das Fürther Fanprojekt

Die Kleeblattstadt steuert auch künftig 50.000 Euro im Jahr bei - 25.03.2016 21:00 Uhr

Unterstützung bekommt das Fürther Fanprojekt von der Stadt Fürth. © Hans-Joachim Winckler


Einstimmig hat der Stadtrat jüngst beschlossen, die Förderung des Fanprojekts— eine Art Jugendzentrum für Kleeblatt-Anhänger in der Theresienstraße 17 — zu verlängern. Die Unterstützung läuft unbefristet weiter, ist allerdings an die Voraussetzung geknüpft, dass die Kofinanzierung durch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und den Freistaat gesichert ist.

Wie bei Fanprojekten andernorts wird der städtische Betrag – die erwähnten 50.000 Euro – erst vom Freistaat und anschließend noch einmal von der DFL verdoppelt. Auf diese Weise kommt man auf 200 000 Euro im Jahr. Die Spielvereinigung Greuther Fürth beteiligt sich nicht an der Finanzierung, da das Fanprojekt unabhängig sein soll.

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Das Geld ist sinnvoll eingesetzt, finden die Stadträte. Im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien spricht man von einer „sehr erfolgreichen Jugendarbeit“: Der Arbeitsansatz sei professionell, das Engagement der Mitarbeiter und die Kooperationsbereitschaft groß. Träger des Fanprojekts ist die Kinderarche.

Fanprojekte sind in den vergangenen 30 Jahren an 54 Standorten in Deutschland entstanden – Fürth kam recht spät hinzu: Im Herbst 2014 nahmen die beiden pädagogischen Mitarbeiter Matthias Kosubek und Christjan Böncker ihre Arbeit auf, sie begleiten unter anderem Fans zu allen Heim- und Auswärtsspielen. Der „Offene Treff“ öffnete im März 2015 erstmals die Türen: Mittwochs (15 - 20 Uhr) und donnerstags (17 - 22 Uhr) sind die Räume für alle Jugendlichen zwischen zwölf und 27 Jahren zugänglich, die sich austauschen oder einfach Billard, Kicker oder an der Konsole spielen wollen. In den Räumen dürfen die Anhänger außerdem ihre Choreographien vorbereiten. Auch Vorträge und Lesungen zu Themen rund um den Fußball werden organisiert.

Claudia Ziob

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