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Urlaub statt Spritze? Immer mehr Menschen wollen Impftermin verschieben

Dem Impfzentrum bereiten Änderungswünsche zunehmend Arbeit - 09.04.2021 10:25 Uhr

„Es gibt gute Gründe, warum mal ein Termin verschoben werden muss – Urlaub gehört nicht dazu“, betont das Team des Impfzentrums.

06.04.2021 © Foto: Hans-Joachim Winckler


Seit einiger Zeit werden auch Menschen aus der Vorranggruppe zwei gegen das Coronavirus geimpft, dazu zählen unter anderem Männer und Frauen über 70 Jahre. Das aber heißt nicht, dass schon alle Impfwilligen, die 80 oder älter sind, den Schutz bekommen haben. "Wir wissen, dass es da draußen noch eine gewisse Menge gibt", sagt Dr. Michael Hubmann, der Ärztliche Leiter des Fürther Impfzentrums.


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Manche hätten bewusst abgewartet, bis die Hausärzte mit dem Impfen beginnen; andere wollten erst mal sehen, wie es Bekannten nach der Immunisierung geht. Wieder andere aber sind seit längerem im bayernweiten Portal BayIMCO registriert und wundern sich womöglich, warum sie noch keine Einladung erhalten haben.

Meist habe man sie telefonisch nicht erreicht, so Hubmann. Oder E-Mails landeten unbemerkt im Spam-Ordner. Über 80-Jährige können sich ans Impfzentrum wenden, per E-Mail an impfzentrum@agnf.org oder unter Tel. (0911) 9509170.

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Derweil bereiten dem Team Anfragen von Menschen, die wegen privater Pläne ihren Impftermin verschieben möchten, zunehmend Arbeit. Immer wieder werde etwa darum gebeten, den zweiten Termin wegen eines geplanten Urlaubs neu vereinbaren zu dürfen, berichtet Klaus Meyer von der AGNF, die das Zentrum betreibt.

Urlaub sei kein triftiger Grund, betont er; man müsse wissen, was einem wichtiger sei. Wenn 100 Menschen am Tag ihre Termine verschieben wollen, strapaziere das die Verwaltung enorm. Das sei nicht zu leisten. Auch werde ja der passende Impfstoff für die Zweitimpfung reserviert, das Umbuchen sei komplex.

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