Sonntag, 16.05.2021

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Veitsbronn neuer Dorfplatz: Die Diskussion im Gemeinderat

Wird das Vorhaben durch Spenden finanziert? - 22.04.2021 15:18 Uhr

Sabine Schöberl - hier im Veitsbronner Heimatraum - stampfte das neue Dorfplatz-Konzept mit Hilfe von Bürgern und Experten innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden.

22.04.2021 © Harald Ehm


"Ich bin geplättet und sehr überrascht, was in so kurzer Zeit geleistet werden kann", sagte Peter Lerch (SPD) und lobte das von Schöberl präsentierte Konzept, das er als "detailliert" und "fundiert" bezeichnete. Lerch machte unmissverständlich klar, dass die SPD-Fraktion den Entwurf auf jeden Fall unterstütze

. Auch Bürgermeister Marco Kistner (CSU) betonte, dass hier "ein tolles Konzept" entstanden sei. "Es ist fantastisch", sagte Wolf-Dieter Hauck (WBH) nach der Präsentation.

Die Bürger könnten spenden

Thomas Batari (CSU) hingegen trieb eine ganz andere Frage um, nämlich die nach der Finanzierung. Im aktuellen Haushalt sind für den Dorfplatz keine Gelder bereit gestellt. Dritter Bürgermeister Wolfgang Menzl (WBH) regte an, ein Crowdfunding zu starten und die Veitsbronner Bürger zum Spenden aufzurufen. Bürgermeister Kistner indes will erst die Verwaltung prüfen lassen, welche Fördermöglichkeiten es gibt. Das setzt auch eine detaillierte Kostenaufstellung voraus.

Seitens der Verwaltung hieß es zudem, dass der gemeindeeigene Bauhof vermutlich einen Großteil der Maßnahmen selbst umsetzen könnte. Allerdings könne dies nicht binnen weniger Wochen erfolgen, sondern wäre nur "Stück für Stück" möglich. "Die aktuell wegen Corona nötige Trennung der Bauhofmitarbeiter in zwei Teams, die davon unabhängig angespannte Personalsituation sowie die Vielzahl an aktuell anstehenden, nicht vernachlässigbaren Aufgaben ermöglichen leider keine konzertierte Aktion", hieß es dazu.

Pflanzungen im Herbst

In welcher Reihenfolge die einzelnen Maßnahmen umgesetzt werden sollen, wird noch einmal gesondert festgelegt. Klar ist bislang nur, dass die Pflanzung der vorgesehenen Großbäume in den Herbst verlegt werden soll. Und sie soll an eine externe Firma vergeben werden, um sich eine Gewährleistung für die Anwuchsphase zu sichern.

Gemeindeheimatpflegerin Schöberl drängte zum Schluss noch darauf, seitens der Verwaltung möglichst bald eine Rückmeldung zum weiteren Vorgehen bekommen zu wollen. Sie bot auch an, gemeinsam mit den Teilnehmern des Arbeitskreises und im Rahmen ihrer Möglichkeiten den kommenden Umsetzungsprozess weiter zu begleiten.

NINA DAEBEL

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