Vorbild für Stiftergemeinschaft

22.1.2013, 19:00 Uhr
Stiftungsvorstand Hatto Bauer (vorne) enthüllte gemeinsam mit Günter Leupold, dem Neffen des Stifterpaars, im Flur des Fürther Rathauses das Bildnis von Anna Leupold.

Stiftungsvorstand Hatto Bauer (vorne) enthüllte gemeinsam mit Günter Leupold, dem Neffen des Stifterpaars, im Flur des Fürther Rathauses das Bildnis von Anna Leupold. © Hans-Joachim Winckler

Die „Gedächtnisstiftung Karl und Anna Leupold“ geht auf den Fürther Maschinenfabrikanten Karl Leupold und seine Frau Anna zurück. Weil das Ehepaar kinderlos blieb, gründete Anna Leupold 1972 die Stiftung überwiegend aus Grundstücksvermögen. Die jährliche Ausschüttung geht in erster Linie an Projekte, die Kinder, Jugendliche und sozial Schwache unterstützen. Seit der Stiftungsgründung wurden so rund vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unter anderem konnten davon 30 Fahrzeuge für Sozial- und Rettungsdienste finanziert werden.

Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Stiftung enthüllten Oberbürgermeister Thomas Jung und Stiftungsvorstand Hatto Bauer im Beisein von Familienangehörigen das Porträt von Anna Leupold im Flur des Fürther Rathauses. Jung bezeichnete Karl und Anna Leupold bei dieser Gelegenheit als „Vorbilder für die Stiftergesellschaft“. Ihre Großtat von damals sei in Fürth bis heute nicht übertroffen worden.

 

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