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Montag, 08.03.2021

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Wegen Bauarbeiten: Verkehr vor Fürths Bahnhof wird einspurig

Der U-Bahnhof Nürnberg-Muggenhof wird umgebaut, deshalb gibt es Schienenersatzverkehr - 23.01.2021 16:00 Uhr

Aus zwei Spuren wird eine – hier vor dem Hauptbahnhof mit seiner gerade frisch sanierten Fassade: Die Ersatzbusse brauchen eine Fahrbahn am Bahnhofplatz, auch in der Gebhardtstraße wird Autofahrern Platz abgeknapst.

22.01.2021 © Hans-Joachim Winckler


Pendlern stehen vier nervenaufreibende Monate bevor: Weil der U-Bahnhof Nürnberg-Muggenhof saniert wird, kann die U-Bahn nicht mehr durchgängig fahren. Die Folge: Ab 1. Februar wird zwischen dem Fürther Hauptbahnhof und der Haltestelle Maximilianstraße mit einigem Aufwand ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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"Schöner Begegnungsort": Fürths Hauptbahnhof vor Wiederbelebung

Jahrelang wurde er vernachlässigt und stand weitgehend leer, nun zeichnet sich die Wende ab: Die Denkmalspezialisten der Firma MIP haben den Komplex von der Bahn gekauft und wollen ihn bis zum Jahr 2021 zum "schönen Begegnungsort" machen.


Dann pendeln hier sechs Gelenkbusse. Damit sie die Fahrgäste überhaupt zum Fürther Bahnhof hin und von ihm weg transportieren können, werden zurzeit neue Fahrbahnen rund um den Platz abmarkiert.

Von der Maximilianstraße aus fahren die Busse, so der Fürther Straßenverkehrsamtschef Hans-Joachim Gleißner auf FN-Anfrage, über die Fürther Straße und die Nürnberger Straße. Im Anschluss biegen sie links in die Luisenstraße und danach rechts in die Gebhardtstraße ab, bevor sie den Bahnhofplatz erreichen. Dort angekommen, nehmen sie im Uhrzeigersinn die Route um den Platz herum und machen sich über die Gebhardtstraße und die Hornschuchpromenade auf den Weg zurück in die Noris.

Weil der Schienenersatzverkehr aus Richtung Nürnberg in der Gebhardtstraße entgegen der üblichen Fahrtrichtung unterwegs ist, fällt eine Spur für den normalen Verkehr weg. Die Fahrbahn, die übrig bleibt, wird enger. Wagen, die breiter als 2,90 Meter sind, dürfen deshalb hier nicht mehr verkehren. Gleißner versichert, man werde darauf rechtzeitig im Stadtgebiet hingewiesen.


Bis 2021: Fürther Hauptbahnhof wird runderneuert.


Für weitere Komplikationen sorgt, dass Parkplätze auf Höhe des Bahnhofsgebäudes entfallen, ebenso wie Ladeflächen zwischen An der Post und Maxstraße. Dort können die Busfahrer ihre Fahrzeuge abstellen, um eine Pause einzulegen. Außerdem sind die Elektroladeplätze gegenüber dem Bahnhofcenter in der Zeit des Schienenersatzverkehrs nicht benutzbar.

Durch all das, so Gleißner, " konzentriert sich das Fahrgastaufkommen auf dem Bahnhofplatz massiv". Gedränge in Corona-Zeiten? Auf den Zeitpunkt der Bauarbeiten habe Fürth keinen Einfluss: "Wir sind vom Vorhaben der VAG abhängig und können relativ wenig dafür", betont Gleißner. Immerhin, ein wenig Schutz ist gewährleistet: Seit Wochen schon gilt auf dem Bahnhofplatz die Maskenpflicht.

lui

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