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Montag, 17.06.2019

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Weil Fürth wächst: Berufsfeuerwehr wird aufgestockt

Die Freiwilligen Feuerwehren sind immer schlechter aufgestellt - 13.06.2019 05:57 Uhr

Die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr bekommen fünf neue Kollegen. © Archivfoto: Winckler


Das ist notwendig, denn: Die personelle Ausstattung der hiesigen Brandbekämpfer verharrt bislang noch auf dem vorgeschriebenen Mindeststandard für eine Großstadt. Der orientiert sich in etwa an 100.000 Bewohnern. 86 Einsatzkräfte zählt die Truppe in Fürth derzeit.
Seit langem gibt es deshalb die Forderung nach einer Aufstockung, nun ist es so weit: Fünf neue Planstellen werden bei der Berufsfeuerwehr geschaffen – vier Führungspositionen im Einsatzbereich, eine in der Verwaltung.

Umso dringlicher war das nach Ansicht der Fachleute, weil auch die zwölf Freiwilligen Feuerwehren (FFW) im Fürther Stadtgebiet zunehmend schlechter aufgestellt sind. Sie sollen die berufsmäßigen Kräfte bei besonders großen Unglücken und immer dann unterstützen, wenn gleich mehrere Einsätze parallel zu bewältigen sind.

Wie es in einem Positionspapier aus dem städtischen Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) heißt, hat jedoch die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Wehren, die ihre Standorte zumeist in den Vororten Fürths haben, „in den letzten zehn Jahren abgenommen“. Bei zweien von zwölf sei die gesetzliche Mindeststärke „nur noch auf dem Papier“ vorhanden.

Besonders groß ist die Freude über die Stellenmehrung in der Berufsfeuerwehr bei der CSU, die bereits in den Etatberatungen im Herbst darauf gedrungen hatte. Der Antrag war aber mit Hinweis auf ein zu erwartendes Personalkonzept zunächst zurückgestellt worden. Die Infrastruktur müsse sich „einer wachsenden Stadt anpassen“, heißt es in einer Mitteilung der CSU.

Dazu gehöre eine Feuerwehr, „die gut aufgestellt“ ist. Auch die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren müsse man nun im Auge behalten, denn „sie bilden das Rückgrat im Katastrophenschutz“

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hän

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