Mittwoch, 19.05.2021

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Weiter unter 100: Morgen öffnen Biergärten im Kreis Fürth

In Fürth liegt der Wert am Dienstag bei 127,6 - 18.05.2021 11:57 Uhr

Die Inzidenz und die Corona-Fallzahlen

7-Tage-Inzidenz: Fürth 127,6 - Fürth Landkreis 73,8

Neuinfektionen letzte 7 Tage: Fürth 164 - Fürth LK 87

Fälle gesamt: Fürth 7403 - Fürth LK 5154

Einwohner: Fürth 128.497 - Fürth LK 117.853

Todesfälle: Fürth 213 - Fürth LK 205

Einzelhandel: Fürth Click & Collect - Fürth LK Click & Meet ohne Test

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Fürth bei 127,6 (Stand: Dienstag, 18. Mai). Im Landkreis Fürth zeigt die Kurve tendenziell nach unten, doch stieg sie zuletzt wieder an: Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 73,8 (Montag: 68,7) - und damit trotz leichtem Anstieg zum siebten Mal in Folge unter dem kritischen Wert von 100, der für Lockerungen entscheidend ist. Das bedeutet, dass seit Dienstag, 18. Mai, Lockerungen beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen greifen und voraussichtlich ab Mittwoch die Gastronomie ihre Außenbereiche öffnen darf.

Laut Landratsamtssprecher Christian Ell muss seine Behörde die Öffnung der Außengastronomie ebenso wie andere Lockerungen etwa für Sportstätten im Innenraum, für Kontaktsport unter freiem Himmel bei Vorlage eines negativen Corona-Tests, für Theater, Kinos und andere Kultureinrichtungen beim Bayerischen Gesundheitsministerium erst formal beantragen. Wenn das Ministerium zustimmt, sei erst ab Mittwoch mit der betreffenden Neuerung zu rechnen.

Fest steht hingegen: Seit 18. Mai dürfen sich im Landkreis wieder zwei Hausstände treffen, wenn die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird. Bei den Kontaktbeschränkungen zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit.

Kontaktfreier Sport ist erlaubt, auch Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern unter 14 Jahren. Fitnessstudios sind kontaktfreie Angebote unter freiem Himmel erlaubt.

Im Einzelhandel ist das Shoppen nach Terminvereinbarung (Click & Meet) jetzt auch ohne negativen Coronatest möglich. Dasselbe gilt für köpernahe Dienstleistungen.

In Kindertagesstätten weicht der Notbetrieb seit Dienstag, 18. Mai, einem eingeschränkten Regelbetrieb, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt.

Im Bildungsbereich gilt für die Schulen: Ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler werden wieder im Präsenz- oder Wechselbetrieb unterrichtet - je nach räumlichen Gegebenheiten.

Außerschulische Bildungsangebote wie VHS-Kurse oder Erste-Hilfe-Kurse können wieder stattfinden, wenn zwischen allen Beteiligten der Mindestabstand gewahrt werden kann. Doch gilt weiter Maskenpflicht am Platz und in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sofern es dort eng zugeht.

Kulturstätten wie Museen können nach vorheriger Terminvereinbarung öffnen, die Besucherzahl wird ausgehend von den räumlichen Voraussetzungen begrenzt. Auch hier sind der Mindestabstand und die FFP-2-Maske Vorschrift.

Höchstwert: Mit 300,4 war am Montag, 26. April, in Fürth ein neuer Höchstwert in der Pandemie erreicht. Zum Vergleich: Der Höchstwert der zweiten Welle wurde in Fürth am 20. Dezember verzeichnet: 269,3. Im Landkreis war am 18. Dezember mit 227,4 der Spitzenwert.

Notbremse: In der Stadt Fürth gilt wegen der Inzidenz über 100 die Bundes-Notbremse, die unter anderem strikte Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr bedeutet.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Fürth deutlich über dem bayerischen Landesdurchschnitt ist, musste das Rathaus zudem bereits einige Verschärfungen bekanntgeben. Am Donnerstag, 29. April, kamen weitere Einschnitte hinzu - im Fokus waren Kitas, Betriebe und Gemeinschaftsunterkünfte. Die Beschränkung für Kitas wird nun aber wieder aufgehoben (siehe unten), die anderen Vorgaben bestehen vorerst bis 23. Mai fort.

Einzelhandel: Seit Montag, 19. April, ist in Fürth nur "Call & Collect" bzw. "Click & Collect" möglich. Kunden können also Ware bestellen und abholen oder liefern lassen. Geschäfte der Grundversorgung bleiben unabhängig davon geöffnet.

Nachdem die Inzidenz tagelang unter 150 blieb, kam es im Landkreis zu Lockerungen: Seit Dienstag, 4. Mai, kann der Handel hier wieder "Click & Meet" mit negativem Test anbieten. Seit Dienstag, 18. Mai, ist das im Landkreis auch ohne Negativtest möglich.

Kitas und Schulen: So geht's weiter

Kitas und Schulen: In dem Bereich setzt Bayern die neue Bundes-Notbremse schärfer um als andere Länder - künftig aber nur noch im Bereich der weiterführenden Schulen. Hier gibt es bei einer Inzidenz über 100 wie bisher Notbetreuung und für die meisten Schüler Distanzunterricht.

Aktuell sind in Fürth nur Abschlussklassen sowie vierte und elfte Klassen im Wechselunterricht - für sie gilt eine Testpflicht. Wichtig: Der Test darf bei einer Inzidenz über 100 höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

In den Grundschulen ist seit 10. Mai der Grenzwert 165 aus der Bundes-Notbremse entscheidend. Liegt die Inzidenz fünf Tage darunter, kann es Präsenz- bzw. Wechselunterricht für alle Grundschüler geben. Im Fürther Landkreis ist die Voraussetzung erfüllt: Hier können alle Grundschulklassen und die ersten bis sechsten Klassen der Förderschulen in den Wechselunterricht gehen. Für die ersten bis dritten Klassen ist die Testpflicht neu. Für Fürther Grundschüler hat sich nichts geändert.

In der Stadt Fürth wurde wegen der anhaltend hohen Inzidenzwerte vorübergehend der Zugang zur Notbetreuung in den Kitas eingeschränkt. In Anspruch nehmen konnten sie bis 9. Mai nur Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Ausnahmen werden in Härtefällen gemacht. Seit Montag, 10. Mai, steht sie wieder allen Familien offen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit für den Nachwuchs haben.

Gemäß der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde zuletzt im Schul- und Kita-Bereich freitags eine Regelung für die gesamte folgende Woche festgelegt. Diese Wochen-Regelung gibt es nicht mehr. Aktuell gilt: Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über der 100er-Marke (bzw. über der 165er-Marke bei Grundschulen) liegt, gibt es ab dem übernächsten Tag Distanzunterricht und Notbetreuung. Wird sie fünf Tage nacheinander unterschritten, sind Wechselunterricht und eingeschränkter Regelbetrieb möglich.

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Aktuelle Ansteckungsfälle: In Fürth sind aktuell 446 Menschen positiv, 320 enge Kontaktpersonen (K1) sind in Quarantäne. 6817 Fürtherinnen und Fürther sind wieder gesund. Im Landkreis sind aktuell 203 Menschen positiv, 248 enge Kontaktpersonen (K1) sind in Quarantäne. 4805 Menschen aus dem Landkreis sind wieder gesund. (Stand: Dienstag, 18. Mai)

Todesfälle: Bisher sind im Zusammenhang mit Corona 213 Menschen in der Stadt Fürth verstorben und 205 Menschen im Landkreis Fürth.

Hier geht's zur detaillierten Übersicht für Stadt und Landkreis Fürth.

Die aktuellen Impf-Zahlen

Geimpft wird im Fürther Impfzentrum, das an der Rosenstraße im ehemaligen Seniorenheim Curanum entstanden ist, außerdem durch mobile Teams, inzwischen auch in festen Impfstationen im Landkreis und in Haus- und Facharztpraxen. Damit der Wirkstoff vor einer Ansteckung schützt, muss die Impfung nach einiger Zeit wiederholt werden.


Neuer Rekord und neue Fragen: Wer gilt eigentlich als vollständig geimpft?


Gesamt: Bisher wurden in Stadt und Landkreis Fürth insgesamt 116.712 Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen. 39.718 davon wurden dezentral von mobilen Teams durchgeführt, 46.346 im Impfzentrum und 30.648 von Arztpraxen (Stand: 17. Mai). In die Statistik fließen auch die Zweitimpfungen ein. Was mit hineinzählt: 25.593 der Geimpften aus Stadt und Landkreis haben bereits die zweite Impfung bekommen.

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Pro Tag: Am Montag, 17. Mai, haben 228 Menschen aus Stadt und Landkreis die zweite Impfdosis erhalten. Hinzu kommen 1400 Menschen, die an dem Tag erstmals gegen Corona immunisiert wurden.

Den kompletten Überblick seit Ende Dezember finden Sie hier.

Wie viele Impfungen am Tag durchgeführt werden können, hängt immer von der verfügbaren Impfstoffmenge ab. Seit Mittwoch, 31. März, können nun auch Hausärzte aus Stadt und Landkreis impfen, das Interesse ist groß.

Hilfreiche Informationen

Zur Impfung mitzubringen sind Impfpass und Personalausweis sowie womöglich ein Attest oder ein anderer Nachweis für die Einstufung in Sachen Impfreihenfolge (hier geht's zum Überblick). Versorgt werden in Fürth momentan Menschen aus den Prioritätengruppen eins, zwei und drei. Wer dazugehört, lesen Sie hier.

Mehr zur Impfreihenfolge in Bayern lesen Sie hier.

Hier geht's zur Seite des Fürther Impfzentrums.

Hier geht's zum bayernweiten Online-Registrierungsportal, über das man Termine vereinbaren kann.

Die Beschreibung des Gesundheitsministeriums zum Ablauf der Impfungen finden Sie hier.

Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

fn

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