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Weitere Ausfahrt fürs Klinikum-Parkhaus in Fürth

Baumaßnahme ermöglicht künftig Nutzung rund um die Uhr - Viele Beschwerden - 04.03.2015 06:00 Uhr

An dieser Stelle sollen künftig Fahrzeuge zur Nachtzeit auf die Friedrich-Ebert-Straße rollen können. Für die neue Ausfahrt wird schon gebaggert. © Leberzammer


Seit sechs Jahren ist das Parkhaus am Fürther Klinikum in Betrieb. Wegen gerichtlicher Auflagen zum Schutz der Anwohner vor Lärmbelästigungen durfte man in die Jakob-Henle-Straße aber zwischen 21.45 und 6 Uhr weder hinein- noch hinausfahren. Eine Einschränkung, unter der sowohl Patienten als auch Besucher und Mitarbeiter des Klinikums leiden.

„Es kommt immer wieder vor, dass glückliche Väter, die ihre Partnerin am Nachmittag zur Entbindung gefahren haben, nach 21.45 Uhr nicht mehr mit dem Auto zurück konnten“, so Klinik-Vorstand Peter Krappmann. Der Fürther Rathauschef steht neben ihm und kennt die Problematik nur zu gut. Fast wöchentlich erreiche ihn ein Beschwerdebrief, der Klinik und Stadtverwaltung wegen des nächtlichen Ein- und Ausfahrverbots die nötige Intelligenz abspreche, berichtet Jung.

Nur in den Nachtstunden

Dieser offensichtliche Missstand soll nun mit der 350.000 Euro teuren Baumaßnahme – inklusive Schranken, Fahrbahnteiler und Parkleitsystem – behoben werden. „Für uns ist es logisch, jetzt noch einmal Geld in die Hand zu nehmen und so einen 24-Stunden-Betrieb des Parkhauses zu ermöglichen“, sagt Jung. Die neue Ausfahrt wird lediglich in den besagten Nachtstunden freigegeben und mündet in die Friedrich-Ebert-Straße. Die Fertigstellung ist bis Ostern geplant, wie der Bauleiter der ausführenden Firma Dienstbier aus Markt Erlbach, Christopher Wirth, erklärt.

Dann werde sich auch die Situation für Anwohner außerhalb der Jakob-Henle-Straße verbessern, glaubt Peter Krappmann. „Unsere Mitarbeiter in der Spät- und Nachtschicht mussten mangels Alternativen immer in den umliegenden Seitenstraßen nach Parkmöglichkeiten suchen“, sagt der Klinik-Vorstand. Mit der Folge, dass die dort Ansässigen selbst nur noch selten einen Stellplatz in der Nähe ihrer Wohnung fanden – und sich deshalb regelmäßig bei der Klinikleitung beschwerten.

Zusätzlich werden als Reaktion auf die steigenden Mitarbeiterzahlen im Klinikum demnächst 20 weitere Parkplätze innerhalb des Krankenhausgeländes ausgewiesen. Dies bringe eine weitere Entspannung, so Krappmann.

Armin Leberzammer

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