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Montag, 06.04.2020

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Zirndorf ist eine begehrte Adresse

Die Bibertstadt verbucht ein Bevölkerungswachstum und lud zum Neubürgerempfang - 19.02.2020 18:00 Uhr

Silvia Richter (links), im Bild mit der befreundeten Familie Jonger, ist seit vier Monaten Zirndorferin und glaubt, eine gute Wahl getroffen zu haben. Ihr gefällt das viele Grün – und sie hat den Eindruck, dass sich die Stadt sehr für ihre Bürger engagiert. © Isabel Pogner


Geschichten wie diese dürfte Bürgermeister Thomas Zwingel gerne hören, gerade in Wahlkampfzeiten. Dass er sich über jeden neuen Bewohner freut, betont der Rathauschef auch in seiner Rede zum Neubürgerempfang, wo er die Vorzüge der Kreisstadt preist.

"Wir bemühen uns um die bestmögliche Infrastruktur", sagt er und zählt fünf Schulen auf, eine Bahnanbindung, viel soziales Engagement und natürlich den FunPark. "Glauben Sie mir, da kommen Sie nicht drum herum, sobald Sie Kinder haben", sagt Zwingel lachend. Ebenso erwähnt er das gute Bier, die Alte Veste und den Schutzpatron Sankt Rochus – dem verdanke man die Kärwa im August.

1378 neue Bürger können seit 2019 die Besonderheiten der Bibertstadt erleben. Damit habe sich die Bevölkerungszahl um fünf Prozent erhöht, so Zwingel. Die vielen frisch gebackenen Zirndorfer können beim Neubürgerempfang die Mitglieder der Stadtverwaltung kennenlernen und bei kleinen Snacks und Musik neue Kontakte knüpfen.

Das haben auch Jonas und Nina Frauendorf vor. Die beiden wohnen seit gut sechs Monaten in Zirndorf. Die Entscheidung für die Bibertstadt fiel einerseits, um nahe bei der Verwandtschaft bleiben zu können, andererseits, "weil wir hier Haus und Garten haben können, aber auch Supermärkte um die Ecke finden", sagt Nina Frauendorf.

Nach der Vorstellungsrunde begrüßen die beiden Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche ihre – hoffentlich – neuen Gottesdienstbesucher. "Ich würde mir wünschen, dass Sie hier bleiben und die Stadt mit Ihrer Art, so wie Sie sind, bereichern", appelliert der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Markus Kaiser, an die Gäste.

Ebenfalls noch nicht lange Zirndorferin ist Silvia Richter. Sie profitiere in der Stadt vor allem vom vielen Grün, erzählt sie. Ursprünglich stammt sie aus der Nähe von Dresden, vor vier Monaten ist sie in die Nähe ihrer Freunde gezogen. "Die waren natürlich ausschlaggebend."

Dennoch habe sie mit dem Ort die richtige Wahl getroffen. Denn: "Zirndorf macht den Eindruck, als würde sich die Stadt sehr für ihre Bürgerinnen und Bürger engagieren."

Isabel Pogner

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