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Zum Welterfolg mit Gummibären

Stadt Fürth benennt Straße in der Südstadt nach dem Unternehmer Willi Mederer - 23.06.2007

Sie freuen sich über die Willi-Mederer-Straße: Der Sohn des Unternehmers Herbert Mederer (von links), Enkel Lucien Crozat, OB Thomas Jung, Witwe Hildegard Mederer, Tochter Marion Crozat und Neffe Willi Krahe. © Kreß


Unter dem Namen Trolli fand das essbare Fürther Gummitier schnell seinen Weg in Ladenregale auf der ganzen Welt. Hinzu kamen Haifische, Apfel- und Pfirsichringe, Aprikosen und vieles mehr. Willi Mederer und sein Sohn Herbert hatten eine Marktlücke entdeckt.

Mederer Senior, der heuer 101 Jahre alt geworden wäre, kam bereits während seiner ersten Ehe mit der Tochter eines Fürther Bonbonherstellers mit Süßigkeiten in Kontakt. Heute gehört das Fürther Unternehmen mit insgesamt 2000 Mitarbeitern weltweit zu den Großen in Sachen Gummibärchen und Co. Die Wahl der Straße, die nun den Namen des Trolli-Gründers tragen sollte, fiel aber nicht zufällig auf die Zufahrt zu einem 7,5 Hektar großen Areal direkt neben dem neuen Tuchergelände. Auf der Fläche soll schon bald der neue Unternehmenssitz von Trolli aus dem Boden wachsen.

In der Fürther Zentrale beschäftigt das Unternehmen Trolli derzeit 320 Mitarbeiter. 1000 Angestellte arbeiten bei Filialen in ganz Deutschland und weitere 1000 an Standorten auf der ganzen Welt. 

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