Georg Winter gibt wegen Jobaffäre seinen Job auf

Ein Bild aus guten Tagen: Georg Winter (rechts) sitzt einträchtig mit dem gewesenen Finanzminster Georg Fahrenschon an einem Tisch.

Ein Bild aus guten Tagen: Georg Winter (rechts) sitzt einträchtig mit dem gewesenen Finanzminster Georg Fahrenschon an einem Tisch. © dpa

Das teilte Winter selbst am Montagabend mit, nachdem vorher bereits einiges an die Medien durchgesickert war. Der schwäbische CSU-Vertreter  hatte trickreich die Regelung umgangen, die den Abgeordneten eine Beschäftigung von Verwandten ersten Grades untersagt. Dabei schreckte Winter  nicht einmal vor Kinderarbeit zurück und stellte seine 13 und 14 Jahre alten Söhne auf Staatskosten an.

Am vergangenen Donnerstag war bereits CSU-Fraktionschef Georg Schmid über die üppig entlohnte Beschäftigung seiner Frau als Büro-Mitarbeiterin gestürzt. Außer Schmid hatten zuletzt noch weitere 16 CSU-Abgeordnete Ehegatten und Kinder angestellt. Der Landtag hatte diese Praxis im Jahr 2000 verboten, Altverträge blieben davon unberührt.

Die von den Abgeordneten geübte Praxis stößt auf breite Kritik. Viele NN-Leser empfinden die Job-Affäre als moralischen Tiefpunkt der Landespolitik.

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