Dienstag, 02.06.2020

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Auch die Muhrer können Fasching

Der Umzug am Rosenmontag wird immer größer und zieht viel Publikum an - 25.02.2020 16:29 Uhr

Den Damen des „Stammtisch 1996“ war die Vorfreude auf das Kommende anzumerken, als sie sich in der Bahnhofstraße in den Zug einreihten. Wenige Minuten später ging es los mit Neuenmuhr als Ziel. © Wolfgang Dressler


Angeführt von der Blaskapelle folgte das Prinzenpaar Harald I. und Svenja I. auf einem eigenen Wagen. Sie hatten nicht nur ihren Hofstaat dabei, sondern gleich ihr ganzes Schloss. Die weiteren Wagen hatten unterschiedliche Themen: Abstiegsgespenst 1. FCN, "Hüttengaudi", der phantasievoll gestaltete X-Wing-Fighter mit Bodenpersonal, die Minnesänger aus Wolframs-Eschenbach, Leihoma und Leihopa.

Ein Wagen hatte nicht nur das aktuelle Thema der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll aufgenommen, sondern auch einen besonderen Gast: MdL und Landratskandidaten Manuel Westphal aus Meinheim.

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Gaudiwurm zog durch Muhr am See

Wer hätte gedacht, dass sich neben die Faschingshochburgen in der Region, die nicht zuletzt durch ihre großen Umzüge glänzen und viel Volk anlocken, ein kleiner Konkurrent immer mehr mausert? Der Faschingsumzug in Muhr am See am Rosenmontag war jedenfalls beachtlich groß und schön. Die Aktiven des Vereins Muhrer Fasching-Gaudi hatten sich wieder mächtig angestrengt und konnten mit dem Erfolg sehr zufrieden sein.


Zwischen den Wagen marschierten die Fußgruppen der Kindertagesstätte und die "Bambinis" des FCA, der Damenstammtisch und die Tanz-garde. Wohl ältester Teilnehmer war der ehemalige Faschingsprinz, der "Stumpfer-Hanni" mit seinem Dreirad. Begleitet wurde der Zug von zwei Musikkapellen.

Es fällt auf, dass der Muhrer Zug von Jahr zu Jahr größer und schöner wird. Der Verein Muhrer Fasching-Gaudi leistet da gute Arbeit und kann viele "mitnehmen" und dazu animieren, sich zu beteiligen. Letztes Jahr blieb das Spektakel noch auf Neuenmuhr beschränkt, diesmal war Altenmuhr mit von der Partie. Der Zug stellte sich in der unteren Bahnhofstraße auf.

Dort war viel Publikum versammelt – bis hin zur Gaststätte "Zur Eisenbahn". Dann wurde es leerer, bis schließlich im Zentrum von Neuenmuhr erneute Hochstimmung herrschte. Das gefiel natürlich auch Bürgermeister Dieter Rampe, der sich darüber freut, dass die Muhrer Narren weiter im Aufwind sind und den Termin Rosenmontag so geschickt für sich nutzen.

Die Feuerwehr war präsent und hatte alles im Griff, auch beim Anhalten des Verkehrs aus den Seitenstraßen. Nach einer halben Stunde war alles vorbei, die Narren trollten sich nach Hause und feierten an anderer Stelle weiter.

 

gln/dre E-Mail

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