Schöne Touren durch das Umland

Der Zweckverband Altmühlsee stellt neue Radkarten vor

22.10.2021, 16:05 Uhr
Die Region rund um den Altmühlsee ist ideal zum Radfahren: Leichte bis mittelschwere Touren sind jetzt in einem neuen Kartenset beschrieben.

Die Region rund um den Altmühlsee ist ideal zum Radfahren: Leichte bis mittelschwere Touren sind jetzt in einem neuen Kartenset beschrieben. © Foto: Wegener/Tourismusverband Fränkisches Seenland

Der Zweckverband Altmühlsee (ZVA) hat ein neues Set mit neun Radkarten vorgestellt. Sie laden zu kleinen bis mittelgroßen Touren in die nähere Umgebung ein und ergänzen das Angebot der überregionalen Radwege.

Die aus 100 Prozent recyceltem Papier gefertigten Karten wurden von der in Gunzenhausen ansässigen Agentur Korridor.co gestaltet und führen die Radler übersichtlich durch die Gegenden direkt am See sowie im Umland.

ZVA-Vorsitzender Karl-Heinz Fitz, zugleich Bürgermeister von Gunzenhausen, betonte bei der Vorstellung im "Strandblick" in Schlungenhof, wie wertvoll diese Karten für alle Touristen und Ausflügler seien. Auch wenn Smartphones heutzutage beliebte Navigationsgeräte seien, halte er solche Karten auch weiterhin für absolut nützlich, zeigten sie doch dem Nutzer in einem übersichtlichen Layout alles auf einen Blick.


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Vor ungefähr 20 Jahren wurden bereits entsprechende Radkarten des Zweckverbands herausgegeben, allerdings sind diese nicht mehr zeitgemäß und waren zudem seit geraumer Zeit vergriffen. Das hat sich nun mit den neu konzipierten Touren geändert.

Zufrieden mit den neuen Radkarten: ZVA-Chef Karl-Heinz Fitz, George Arauner (Korridor.co), Evi Kraft (ZVA), Juliane Zeh (Korridor.co), Stadtrat Werner Falk und ZVA-Geschäftsleiter Daniel Burmann (von links).

Zufrieden mit den neuen Radkarten: ZVA-Chef Karl-Heinz Fitz, George Arauner (Korridor.co), Evi Kraft (ZVA), Juliane Zeh (Korridor.co), Stadtrat Werner Falk und ZVA-Geschäftsleiter Daniel Burmann (von links). © Foto: Simon Kirsch

Projektbeauftragte Evi Kraft, Mitarbeiterin des ZVA, wies auf die verschiedenen Inhalte der Karten hin, darunter viele Möglichkeiten zur Einkehr. Größere wie auch kleinere Lokale seien auf die Radfahrer bestens vorbereitet und böten eine willkommene Stärkung. Pausen seien ja auch sehr willkommen bei Streckenlängen von 18 bis 39 Kilometern.

Steil bis entspannt

Die Strecken reichen von steilen Abschnitten hinauf zu Schloss Spielberg über entspannente Fahrten durch den Mönchswald. Weitere Touren führen die Radfahrer thematisch zu "Römer & Ritter" oder "Der Limes & Die Markgräfin" zu Highlights wie das Römerbad in Theilenhofen sowie das Schloss-Museum in Cronheim. Abwechslungsreiche Strecken leiten durch Natur, Flusslandschaften und Biotope. Dazu laden auch romantische Kleinstädte wie Wolframs-Eschenbach und Merkendorf zu einer Tour ein. Auch der Bereich Ornbau wird bedacht.

Stadtrat Werner Falk kümmert sich seit Jahren um eine möglichst optimale Beschilderung der Strecken im ZVA-Gebiet. Hier sei einiges überarbeitet worden, berichtete und betonte er zugleich, Beschilderung wie Radlerkarten müssten absolut "stimmig" miteinander sein, und genau das sei jetzt gewährleistet.

Die Radkarten kommen nach Überzeugung von Evi Kraft durchaus zu einem günstigen Zeitpunkt: "Fahrrad fahren hat keine Saison mehr, Fahrrad fahren ist für das ganze Jahr." Im Übrigen könne man sich bereits jetzt mithilfe der Karten auf Radtouren im Sommerhalbjahr 2022 vorbereiten.

Für ZVA-Geschäftsleiter Daniel Burmann ist klar erkennbar, dass der Radtourismus, besonders durch Corona, weiter zugenommen hat. So reisen etwa viele Urlauber mit dem Wohnmobil und ihren Drahteseln an und möchten die Natur in der Region erkunden und erleben. Dazu profitieren weitere Nutzer, wie Inline-Skater, von den geteerten Wegen rund um den Altmühlsee. Die neuen Radkarten sind für 4,80 Euro in allen hiesigen Touristen-Informationen, bei den Gunzenhäuser Buchhändlern sowie beim Zweckverband Altmühlsee selbst zu bekommen. Außerdem sind sie online bestellbar und zudem digital erhältlich auf der Internetseite des Zweckverbands.


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