Samstag, 18.01.2020

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Fränkisches Seenland geht wieder auf Werbetour

Der Auftakt der Messesaison ist mit der CMT in Stuttgart - 11.01.2020 17:25 Uhr

Die CMT auf dem Stuttgarter Messegelände soll auch heuer ein lohnendes Pflaster für das Fränkische Seenland werden. Es wird einen neuen Messestand geben. Darin integriert ist die große, bewährte Panoramakarte. © Wolfgang Dressler


Einen ersten Fingerzeig, wie das Jahr 2020 werden wird, liefert mit Sicherheit die CMT in Stuttgart. Sie findet vom heutigen 11. bis zum 19. Januar statt und versteht sich als internationale Leitmesse. Das Seenland ist wie immer in guter Lage – umgeben von "Bayern" und "Franken" – präsent, und es werden sich Partner anschließen. Neu ist der Messestand selbst, er wird optisch auf den attraktiven Sonnenuntergang im Seenland hinweisen, kündigte Niederprüm an. Die bewährte Panoramakarte bleibt Teil des Standes. Dieser wurde im Übrigen vorher zu Testzwecken in der Gunzenhäuser Stadthalle aufgebaut. Auch Landrat Gerhard Wägemann, der Vorsitzende des hiesigen Tourismusverbands, und seine Vorstandskollegen setzen große Hoffnungen in den neuen Messestand.

Das Seenland wird nicht bei allen Messen mit dem eigenen Stand auftreten, sondern sich manchmal auch mit einem mobilen Messestand oder einer Prospektauslage begnügen. Es gilt die Devise: Wo die besten Quellgebiete für Gäste sind, da sollte man auch groß auftrumpfen, an anderer Stelle kann man zurückhaltender und sparsamer agieren.

Weiter geht es Ende Januar mit der AFA in Augsburg und Reisen Hamburg im Februar. Die Elbmetropole ist durchaus interessant, leben hier doch viele Wohnmobilisten, die einen Trip nach Franken ins Kalkül ziehen.

Werben um die Oberbayern

Von großer Bedeutung ist darüber hinaus die f.re.e in München Mitte Februar. Der oberbayerische Markt will erschlossen werden, hier müssen das Fränkische Seenland und nicht minder der Naturpark Altmühltal alles tun, um Urlauber und Ausflügler nach Norden zu locken. Dabei sollte das Seenland heuer auf der f.re.e an eine andere Stelle "verbannt" werden, was man zum Glück habe abwenden können, merkte der Geschäftsführer an.

An weiteren Messen nannte er die HGF Leipzig, die FGT Nürnberg (Freizeit Garten Touristik) und die Fachmesse ITB in Berlin. Die 13. Seenland-Infobörse findet dann am 21. und 22. März wieder in Pleinfeld statt, dieses Wochenende gilt für alle Akteure als inoffizieller Saisonauftakt zwischen Bechhofen und Allersberg. Die Kommunalwahl liegt dann eine Woche zurück. Zur HGF in Leipzig ließ Niederprüm wissen, es handele sich um eine Verbrauchermesse wie die Consumenta in Nürnberg und ein Auftritt dort sei lohnend.

Wieder in Mannheim präsent

Einverstanden waren die Verbandsmitglieder auch mit den weiteren Messeauftritten: die 66 in München, der Mannheimer Maimarkt, eine Werbetour im Raum Ludwigshafen und die TourNatur in Düsseldorf. Überall will das Seenland mit dem Fränkischen WasserRadweg auftrumpfen. Insgesamt gesehen, so der Ausblick des Geschäftsführers, bleiben neben Baden-Württemberg auch Hessen und Rheinland-Pfalz Marketingschwerpunkte.

Der Werbe- und Finanzplan des Tourismusverbands umfasst 809 000 Euro in Einnahmen und Ausgaben und wurde einstimmig beschlossen.

Als Neuerung ab diesem Jahr nannte Niederprüm die Überarbeitung des Radwegs ToreTürmeSchlösser (TTS). Die 86 Kilometer lange Route verläuft von Merkendorf nach Weidenbach, Bechhofen, Arberg, Altmühlsee, Muhr am See, Haundorf und Mitteleschenbach nach Windsbach und von dort über Wolframs-Eschenbach nach Merkendorf. Man kann natürlich überall beginnen. Die Route wird minimal geändert. Es handele sich um einen Qualitätsradweg mit einem neuen Logo und einer Beschilderung, wie sie sich inzwischen überall durchgesetzt hat und empfohlen wird. Ornbau wird als Variante aufgenommen, aber nicht extra ausgeschildert, da hier bereits die Beschilderung des Fränkischen WasserRadwegs greift. Und es wird ein Abstecher nach Burgoberbach und zurück (entlang der B 13) eingeführt.

Sehenswerte historische Ortskerne

Ein kleiner Flyer wird über den erneuerten TTS informieren. Dieser Radweg hat wie bisher die Aufgabe, die Altmühl-Mönchswald-Region, im Landkreis Ansbach gelegen, an das Fränkische Seenland und den Fränkischen WasserRadweg anzubinden. Glanzpunkte sind die historischen Altorte, die so miteinander verbunden werden. "Genau diese Orts- und Stadtzentren sind unsere Stärke", sagte Niederprüm.

Mittelfristig will er die Website des Seenlands modifizieren, das heißt konkret, sie mehrsprachig machen. Zwar ist der Anteil der ausländischen Gäste überschaubar, dennoch sieht der Geschäftsführer Handlungsbedarf und will die Sache vermutlich angehen, allerdings noch nicht in diesem Jahr. Englisch, Niederländisch, Italienisch, das sind die Sprachen, die in Frage kommen. Die Übersetzung werde ganz professionell erfolgen, versicherte der Geschäftsführer.

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