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Heidenheim: "Bürger für Bürger" bleiben ihrer Linie treu

Für die Gemeinderatswahl wurde eine Bewerberliste mit 16 Personen aus allen Ortsteilen beschlossen - 14.02.2020 17:42 Uhr

Reinhard Ebert tritt auf Listenplatz eins für "Bürger für Bürger" an. © Wolfgang Dressler


Hinzu kämen weitere 13 bodenständige Kandidaten, die "mitten im Leben stehen, sich kein "X für ein U vormachen lassen" und sich in Beruf, Familie und Ehrenamt erfolgreich fürs Gemeinwohl eingesetzt hätten.

Wie schon bei den letzten drei Wahlen zeichne sich die Liste dadurch aus, dass Kandidaten aus allen Ortsteilen vertreten sind. Als einzige Liste fülle man damit den Anspruch, die Gemeinde zusammenzuführen, allein schon durch die kandidierenden Personen mit Leben.

Aber auch inhaltlich habe man viele Alleinstellungsmerkmale. Allein "Bürger für Bürger" begleite das Klosterprojekt mit der gebotenen kritischen Aufmerksamkeit. Dafür liefere die aktuelle Entwicklung leider durchaus Anlass. Aber auch bei der Abwasserentsorgung sei es allein die Liste "Bürger für Bürger", welche beharrlich den "Irrsinn" des Anschlusses der Ortsteile Hohentrüdingen und Degersheim an die neue Zentralkläranlage in Hechlingen ablehne. Die dafür notwendigen Druckleitungen über jeweils etwa 100 Höhenmeter und mehrere Kilometer Länge hätten unüberschaubare Bau- und Betriebskosten zur Folge.

Bei der im Bau befindlichen Zentralkläranlage selbst zeichneten sich massiv höhere Kosten als bei der vergleichbaren Kläranlage auf dem Weißenburger Jura ab. Die gegenwärtig geschürte Kritik am Kläranlagen-Bürgerentscheid aus dem Jahr 2007 halten die "Bürger für Bürger"-Akteure für ein durchsichtiges Manöver, um davon abzulenken, dass die aktuellen Abwasserentsorgungsprojekte aus dem Ruder liefen und wer dafür verantwortlich sei. Die beiden alten Kläranlagen in Heidenheim und Hechlingen seien erst seit Ende 2018 abbezahlt. Wäre 2007 schon eine neue Kläranlage gebaut worden, hätten die Bürger zeitgleich für die beiden alten und die neue Gebühren bezahlen müssen. Zudem wäre aktuell dann schon die erste Sanierung fällig.

Es kandidieren: 1. Reinhard Ebert (56), Heidenheim, Dipl.-Ing. (FH) Elektronik. 2. Gerhard Kühnel (59), Heidenheim, Dipl.-Ing, Architekt. 3. Rosina Naß-Huber (62), Hechlingen, Dipl.-Ing., Textilingeneurin. 4. Helmut Habermeyer (56), Hohentrüdingen, Bankkaufmann. 5. Helga Mack (57), Rohrach, Agrar-Familienmanagerin. 6. Emil Habermeyer (64), Heidenheim, Rentner. 7. Friedrich Meyer (64), Hechlingen, Rentner. 8. Jürgen Schmidt (49), Hohentrüdingen, Kfz-Mechaniker. 9. Peter Schmekel (54), Heidenheim, Bankkaufmann. 10. Tanja Oettinger (46), Hechlingen, Medizinische Fachangestellte.

Außerdem: 11. Stefan Wittmann (49), Hohentrüdingen, Forstwirt. 12. Konrad Kröppel (59), Heidenheim, Metzger. 13. Ernst Huber (62), Hechlingen, Unternehmer. 14. Friedrich Ebert (58), Heidenheim, Beamter. 15. Jürgen Kühnel (58), Heidenheim, Katastertechniker. 16. Christine Schneider-Ebert, Heidenheim, Lehrerin.

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