Heizomat-Hetzner-Challenge startet: Vereine laufen für den guten Zweck

AB-Redakteurin Tina Ellinger
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7.3.2021, 07:35 Uhr
Stehen für die „Challenge“ in den Startlöchern: SVU-Chef Frank Reißlein (vorne rechts), Martin Hetzner von Hetzner online (vorne links), Hans-Georg Degenhart (Degenhart Eisenhandel) und Heizomat-Chef Robert Bloos jun. (hinten rechts).

Stehen für die „Challenge“ in den Startlöchern: SVU-Chef Frank Reißlein (vorne rechts), Martin Hetzner von Hetzner online (vorne links), Hans-Georg Degenhart (Degenhart Eisenhandel) und Heizomat-Chef Robert Bloos jun. (hinten rechts). © Foto: Tina Ellinger

Laufen für den Verein und für den guten Zweck: Unter diesem Motto steht die "Heizomat-Hetzner-Challenge", die am Montag, 15. März, startet. Mit dabei sind acht Sportvereine aus der Region, die ihre Mitglieder anspornen, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Es gilt: Runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe!

Die Grundidee für ein sportliches Event stammt von Frank Reißlein, einem der drei Vorsitzenden des SV Unterwurmbach. Angesichts verwaister Sportplätze und nicht stattfindender Trainingseinheiten sämtlicher Sparten soll das Vereinsleben auf diese Weise wieder etwas in Schwung kommen. "Es ist für die Vereine wichtig, wieder einmal sichtbar zu sein. Wir kommen aktuell ja gar nicht mehr vor", erklärt er beim Treffen von Vereinsvertretern und Sponsoren im neuen Kompetenzzentrum der Firma Heizomat in Maicha.

Wandel vom Spendenlauf in Challenge

Ein Treffen, das ziemlich spontan zustande kam, vom ersten Telefonat bis dahin waren es nur wenige Tage. In Heizomat-Chef Robert Bloos jun. hat Frank Reißlein nicht nur sofort einen Sponsor gefunden, sondern auch einen engagierten Mitstreiter, der die Idee sogar noch weiterspann. So holte er kurzerhand weitere Geldgeber ins Boot und wandelte den ursprünglichen Spendenlauf in eine Challenge um. Um für den notwendigen Wettbewerb zu sorgen, wurde der Kreis der Teilnehmer auf die Sportvereine aus dem Stadtgebiet erweitert.

Und da die Firma Heizomat auch einen Standort in Heidenheim hat, sind die dortigen Sportler ebenfalls mit von der Partie. Zudem macht – quasi als Verein dazwischen – die DJK Gnotzheim mit.


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So wetteifern nun acht Vereine – der FC Aha, der SV Cronheim, der FC Frickenfelden, die DJK Gnotzheim, der FC Gunzenhausen, der TV 1860 Gunzenhausen, der TSV Heidenheim und der SV Unterwurmbach – um die meisten Kilometer. Dafür haben die Mitglieder Zeit von Montag, 15. März bis einschließlich Ostersonntag, 4. April. Mitmachen darf jeder, das Alter spielt keine Rolle. Einzige Voraussetzung ist eine Lauf-App, die die Strecke (Joggen oder Walken ist möglich) aufzeichnet und auch das Datum festhält.

Alles läuft zentral zusammen

Diese Daten sollen nicht bis zum Ende der Challenge gebunkert, sondern immer sofort (es wird ein Karenztag gewährt) via Screenshot an einen Verantwortlichen des jeweiligen Vereins übermittelt werden. Diese wiederum leiten ihre Daten an Frank Reißlein als zentrale Anlaufstelle weiter, der sie dann in eine Tabelle einpflegt, die auf den Homepages und in sozialen Medien veröffentlicht werden soll. "So haben wir immer einen Ist-Stand", erläutert Robert Bloos jun., der dadurch auch ein bisschen den Wettkampfeifer untereinander anstacheln möchte.


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Damit die größeren Vereine nicht im Vorteil sind, wird die komplette Mitgliederzahl des jeweiligen Vereins zugrunde gelegt und die gelaufenen Kilometer werden prozentual heruntergebrochen und als Punktestand in eine Tabelle eingetragen. Als Preisgeld winken insgesamt 25.000 Euro, wobei die Firmen Heizomat und Hetzner online als Hauptsponsoren jeweils 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Je 1000 Euro kommen zudem von der Bäckerei Herzog sowie den Gunzenhäuser Firmen Degenhart Eisenhandel, Huber & Riedel, RF Plast und Verpa.

Spendenverwendung liegt bei Vereinen

Die Spendensumme geht gestaffelt nach Laufleistung komplett an die Vereine, die einen Teil davon einem guten Zweck zur Verfügung stellen. Die Verwendung soll individuell von jedem Vorstand selbst festgelegt werden.

"Wir wollen nicht nur Werbung für den Verein machen, sondern auch eine gute Sache unterstützen", betont Frank Reißlein die Intention dahinter und freut sich zusammen mit allen Beteiligten über die spontane, unproblematische Unterstützung durch die Firmen und die kurzfristige Umsetzung.


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"Das ist eine tolle Sache und eine super Gelegenheit, die Mitglieder raus an die frische Luft zu bringen", sind sie sich einig. Außerdem werde die Gemeinschaft gestärkt, denn nur gemeinsam seien möglichst viele Kilometer zu schaffen – für den Verein und die gute Sache.

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