Das sind Herdenschutzhunde und ihre Aufgaben

20.11.2020, 17:27 Uhr
Der
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Der "Wildensteiner Schafhof" befindet sich in Steinhart, einem Ortsteil von Hainsfarth. Dort leben gefährdete und alte Schaf- sowie Ziegenrassen. © Isabel-Marie Köppel

Um die Tiere zu beschützen, hat sich Hofbesitzer Peter Dobrick, Pyrenäenberghunde angeschafft. Das sind Herdenschutzhunde.
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Um die Tiere zu beschützen, hat sich Hofbesitzer Peter Dobrick, Pyrenäenberghunde angeschafft. Das sind Herdenschutzhunde. © Isabel-Marie Köppel

Hier steht Hündin Amira bei ihrem 78-jährigen Herrchen.
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Hier steht Hündin Amira bei ihrem 78-jährigen Herrchen. © Isabel-Marie Köppel

Passend zu seiner Arbeit hat Dobrick einen alten Schäferwagen auf seinen Hof gestellt, dessen Errichtung bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.
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Passend zu seiner Arbeit hat Dobrick einen alten Schäferwagen auf seinen Hof gestellt, dessen Errichtung bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. © Isabel-Marie Köppel

Um über die Arbeit mit den Herdenschutzhunden aufzuklären, hat Dobrick an einem Nachmittag verschiedenen Interessenvertreter eingeladen. Rechts im Bild steht der Schafexperte René Gomringer aus Biberbach.
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Um über die Arbeit mit den Herdenschutzhunden aufzuklären, hat Dobrick an einem Nachmittag verschiedenen Interessenvertreter eingeladen. Rechts im Bild steht der Schafexperte René Gomringer aus Biberbach. © Isabel-Marie Köppel

Neugierig schüffelt Hündin Chia die Besucher ab.
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Neugierig schüffelt Hündin Chia die Besucher ab. © Isabel-Marie Köppel

Ihre Schwester Ajna tut es ihr gleich und schaut sich alle Besucher an.
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Ihre Schwester Ajna tut es ihr gleich und schaut sich alle Besucher an. © Isabel-Marie Köppel

Nach dem Treffen auf dem
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Nach dem Treffen auf dem "Wildensteiner Schafhof", fuhr die Interessensgemeinschaft noch gemeinsam zu einer Weider bei Unterappenberg (Gemeinde Megesheim). Von links sind zu sehen: Willi Reinbold, der LBV-Wolfsbeauftragter für Bayern, Schafhalter Peter Dobrick, Jägerin Simone Buckel aus Hechlingen am See mit ihrem Vater und ebenfalls Jäger Richard Buckel sowie René Gomringer (67), der Schafberater aus Biberbach. © Isabel-Marie Köppel

Als die Fremden auf die Weide zugehen. Schlagen die drei Pyrenäenberghunde sofort an. Denn alles was von außen kommt, gilt als Gefahr. Peter Dobrick kommt bewusst erst etwas später hinzu, um das Verhalten der Hunde zu demonstrieren. 
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Als die Fremden auf die Weide zugehen. Schlagen die drei Pyrenäenberghunde sofort an. Denn alles was von außen kommt, gilt als Gefahr. Peter Dobrick kommt bewusst erst etwas später hinzu, um das Verhalten der Hunde zu demonstrieren.  © Isabel-Marie Köppel

Die Gotland Pelzschafe und die Thüringer Waldziegen bleiben während des Gebells aber ziemlich gelassen.
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Die Gotland Pelzschafe und die Thüringer Waldziegen bleiben während des Gebells aber ziemlich gelassen. © Isabel-Marie Köppel

Ein aufgestellter Schwanz bei Herdenschutzhunden drückt keine Freude wie bei anderen Hunden aus. Sie wollen sich dadurch optisch vergrößern und zeigen, dass da und aktiv sind.
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Ein aufgestellter Schwanz bei Herdenschutzhunden drückt keine Freude wie bei anderen Hunden aus. Sie wollen sich dadurch optisch vergrößern und zeigen, dass da und aktiv sind. © Isabel-Marie Köppel

Wer an einer Weide mit Herdenschutzhunden vorbeikommt, sollte zügig vorbei gehen, den Abstand vergrößern, die Tiere nicht füttern oder streicheln, bittet Dobrick eindringlich. Fahrradfahrer sollten zudem absteigen und Hundebesitzer ihre Vierbeiner anleinen. Man brauche sich nicht vor den Pyrenäenhunden zu fürchten, denn sie bleiben hinter dem Zaun. Damit das aber so bleibt, dürfe die Gefahr, also alles, was von außen kommt, nicht stehen bleiben oder gar über den Zaun langen, so der Schafhalter. Zudem dürfen sie nicht zutraulich werden.
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Wer an einer Weide mit Herdenschutzhunden vorbeikommt, sollte zügig vorbei gehen, den Abstand vergrößern, die Tiere nicht füttern oder streicheln, bittet Dobrick eindringlich. Fahrradfahrer sollten zudem absteigen und Hundebesitzer ihre Vierbeiner anleinen. Man brauche sich nicht vor den Pyrenäenhunden zu fürchten, denn sie bleiben hinter dem Zaun. Damit das aber so bleibt, dürfe die Gefahr, also alles, was von außen kommt, nicht stehen bleiben oder gar über den Zaun langen, so der Schafhalter. Zudem dürfen sie nicht zutraulich werden. © Isabel-Marie Köppel

Nach einer Weile und als Peter Dobrick hinzustößt, beruhigen sich die Pyrenäenberghunde.
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Nach einer Weile und als Peter Dobrick hinzustößt, beruhigen sich die Pyrenäenberghunde. © Isabel-Marie Köppel

Sind Schafe an Hunde gewöhnt, vertrauen sie ihnen, wie hier zu sehen ist.
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Sind Schafe an Hunde gewöhnt, vertrauen sie ihnen, wie hier zu sehen ist. © Isabel-Marie Köppel

Selbst bei einem Wolfsangriff bleibt die Herde dann ruhig. Denn für sie gibt es keinen Unterschied zwischen Wolf und Hund.
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Selbst bei einem Wolfsangriff bleibt die Herde dann ruhig. Denn für sie gibt es keinen Unterschied zwischen Wolf und Hund. © Isabel-Marie Köppel

Als Peter Dobrick über den Weidezaun steigt, stürmen seine drei Hunde freudig auf ihn zu.
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Als Peter Dobrick über den Weidezaun steigt, stürmen seine drei Hunde freudig auf ihn zu. © Isabel-Marie Köppel

In Begleitung seiner Tiere öffnet der Schafhalter dann einen neuen Weidebereich erstmals.
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In Begleitung seiner Tiere öffnet der Schafhalter dann einen neuen Weidebereich erstmals. © Isabel-Marie Köppel

Sofort übernehmen die Herdenschutzhunde ihren Job, suchen das Gelände nach Gefahren ab und markieren es.
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Sofort übernehmen die Herdenschutzhunde ihren Job, suchen das Gelände nach Gefahren ab und markieren es. © Isabel-Marie Köppel

Hier hat sich Peter Dobrick den zweijährigen Ewal für ein Foto geschnappt.
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Hier hat sich Peter Dobrick den zweijährigen Ewal für ein Foto geschnappt. © Isabel-Marie Köppel

Während des Posierens weht ihm der Wind den Hut vom Kopf. Für die anderen beiden Hunde ein willkommener Spaß.
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Während des Posierens weht ihm der Wind den Hut vom Kopf. Für die anderen beiden Hunde ein willkommener Spaß. © Isabel-Marie Köppel

Doch am Ende bekommt das Herrchen seinen Hut natürlich wieder.
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Doch am Ende bekommt das Herrchen seinen Hut natürlich wieder. © Isabel-Marie Köppel