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Freitag, 03.04.2020

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Karl-Heinz Fitz: Bürgermeisterkandidat für Gunzenhausen

Karl-Heinz Fitz möchte Bürgermeister von Gunzenhausen bleiben. © Marianne Natalis


Name:

Karl-Heinz Fitz


Alter:

58


Beruf:

Erster Bürgermeister


Wohnort:

Gunzenhausen


Partei:

CSU


Liste:

CSU


Amtsinhaber:

seit 01.05.2014


E-Mail:

bm@gunzenhausen.de

Website

https://www.fitz-fuer-gun.de/



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

In einer weiteren Amtszeit werde ich mit ganzer Kraft daran arbeiten, die, wie ich meine, erfolgreiche Politik für die Stadt Gunzenhausen fortzusetzen. Ein wesentlicher Schwerpunkt wird es sein, zusätzliche Kindertageseinrichtungen zu schaffen. Darüber hinaus werde ich die Abwasserbeseitigungsanlagen zukunftsorientiert ausbauen und sanieren. Hierzu gehört die Kläranlage ebenso wie die Abwaserkanäle und Leitungen. Zudem ist es mir ein großes Anliegen, die großen Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung fortzusetzen. Hierzu zählen Glasfaseranschlüsse für kommunale Einrichtungen und deren Vernetzung. Darüber hinaus sind die Leistungen der Kommune digital anzubieten, ohne die analogen Angebote einzuschränken.

Das größte Ärgernis in meiner Stadt ist…

Als großes Ärgernis empfinde ich, wenn wir große Anstrengungen für die Schaffung von Wohnraum unternehmen, dem gegenüber viele Anwesen leer stehen und teilweise verfallen. Es ist zudem keine Seltenheit, dass bebaubare Grundstücke im Innenbereich der Stadt sowie der Ortsteile für eine mögliche Bebauung weder selbst genutzt noch hierfür veräußert werden. Diese Sozialpflichtigkeit des Eigentümers, wie sie in unserem Grundgesetz verankert ist, hat für manche Eigentümer keine Bedeutung. Die rechtlichen Instrumentarien für eine Nutzung bzw. Sanierung von Gebäuden helfen oft nicht weiter bzw. reichen nicht aus.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren

Als Bürgermeister erlebe ich zunehmend, dass das kommunale Selbstverwaltungsrecht sowie die Planungshoheit der Städte und Gemeinden immer weiter eingeschränkt werden. Hierzu zählt beispielsweise die Gesetzesinitiative zum Flächenverbrauch. Damit wird den Kommunen durch Richtwerte vorgeschrieben, wieviel an Flächen überplant werden dürfen. Hiervon umfasst sind beispielsweise auch Bereiche für Außenphotovoltaikanlagen. Wie soll ich außerdem meinen Bürgern erklären, dass ich keine Flächen mehr für die Schaffung dringend benötigter Kindertagesstätten ausweisen kann. Gleiches gilt für Bürger, die dringend Wohnraum benötigen. Für die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung und die kommunale Planungshoheit würde ich durchaus demonstrieren.

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