Von Pilz befallen

Nach langer Reparatur: Römerboot schwimmt wieder im Altmühlsee

Nach mehreren Monaten ist sie endlich wieder in ihrem Element: die FAN.

Nach mehreren Monaten ist sie endlich wieder in ihrem Element: die FAN. © Reinhard Krüger, NN

Die Planken des Bootes sind aus Kieferholz, und die "waren wahrscheinlich schon vor dem Einbau mit Pilz befallen", mutmaßt Professor Boris Dreyer. Der Historiker lehrt Alte Geschichte und lebt seit Jahren den Traum, mit einem Nachbau eines antiken Begleitbootes bis zum Schwarzen Meer zu rudern.

Dank der tatkräftigen Mithilfe von Studierenden der oberen Semester und Freiwilligen aus der Region hielten sich die Kosten in Grenzen. Dreyer taxierte die Behebung des Schadens auf rund 10.000 Euro. Entscheidend war allerdings die fachliche Expertise von Bootsbauer Andreas Gronau aus Cuxhaven und seinem Kollegen Alexander Blümel aus Mecklenburg-Vorpommern.

Diese Männer wissen, wo und wie der Hobel, der Hammer und die Säge angesetzt werden müssen, wenn das Endergebnis gut bis sehr gut werden soll. Jetzt wurde das Boot unter den Augen von vielen Zuschauern und sogar einem englischen Fernseh-Team erfolgreich geslippt, wie die Fachleute zu diesem Vorgang sagen.

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