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Obermögersheimerin ist neue Apfelkönigin

26-Jährige schwingt erneut das Zepter für die Fränkische Moststraße - 08.12.2018 17:58 Uhr

Mitte nächsten Jahres übernimmt Anna Sauber aus Obermögersheim als Apfelkönigin die Botschafterrolle für die Fränkische Moststraße. © Peter Tippl


Redegewandt und mit sichtlicher Begeisterung für das Projekt "Moststraße" und die Region der 31 Mitgliedsgemeinden mit ihren Streuobstbeständen und Obst- und Moststationen im Einzugsbereich des Hesselbergs stellte sich die 26-jährige Sauber vor. Sie habe die Anliegen und Zielsetzungen der Moststraße nie aus den Augen verloren, sei von Freunden zu einer zweiten Amtszeit ermuntert worden und interessiere sich brennend für die Hesselbergregion. Ein zusätzlicher Höhepunkt sei die Kleine Landesgartenschau in Wassertrüdingen, wo sie am Sonntag, 30. Juni, beim "Streuobsttag" das Amt der Apfelkönigin von Anna-Maria Hußel übernehmen wird. Mit Applaus wurde ihre gekonnte Vorstellung honoriert.

Die Versammlung hatte Vorsitzender Alfons Brandl eröffnet. Ehingens Bürgermeister Friedrich Steinacker stellte seine Gemeinde am Nordhang des Hesselbergs als naturverbunden vor, denn mit Entbuschungsaktionen am Berg, dem Naturerlebnis "Kappelbuck", Heimatmuseum und Bergführungen von Hans Spatz und dem überall präsenten Hesselberg seien die Menschen hier mit dem Berg eng verbunden.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung des Leader-Projekts für die touristische Entwicklung der Fränkischen Moststraße durch Matthias Hörr (München), in der die Rolle der Fränkischen Moststraße, Wertschöpfung für die Region, Sicherung der Kulturlandschaft und Erhöhung der Biodiversität und Identität, Brauchtum und Kultur betrachtet wurden. Erklärtes Ziel sei die Entwicklung eines klaren Profils gegenüber ähnlichen Projekten in Österreich, Baden-Württemberg oder Sachsen. Gespräche mit Akteuren der Region fanden statt, und es gab eine Auftaktveranstaltung in Dentlein am Forst. Sein Büro habe sich intensiv mit der Region und bei Ortseinsichten beschäftigt, berichtete Hörr. Zielsetzung und Strategie werden mit Vorschlägen für die Organisationsform und gezielte Produktentwicklung voraussichtlich Ende kommenden Jahres vorliegen.

Die nächste Sitzung der IG wird am 22. Januar 2019 stattfinden. Bei den Streuobsttagen vom 28. Juni bis 30. Juni an der Gartenschau und im Regionalpavillon Anfang August wird die IG Fränkische Moststraße vertreten sein. Dabei wird auch eine Trachtenmodenschau mit dem Titel "Historie und Moderne" zusammengestellt.

Der Kassenbericht von Hermann Reichert schloss mit positiven Zahlen ab, und das ist laut Brandl "gut so", denn für die Gartenschau müsse etwas investiert werden. Abschließend dankte Vorsitzender Alfons Brandl noch Simone Francesconi für die Betreuung der Organisationsabläufe im Büro in Herrieden. Im Falle eines Aufrückens von Alfons Brandl in den Bayerischen Landtag sei die Vertreterregelung mit Oswald Czech und Klaus Kober geregelt, hieß es in der Sitzung der Interessengemeinschaft.

Peter Tippl E-Mail

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