Montag, 20.01.2020

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Rekord bei "Mit dem Rad zur Arbeit"

Über 14 000 mittelfränkische Teilnehmer radelten für die Gesundheit. Abschluss mit Preisverleihung bei Zweirad Gruber. - 07.12.2019 17:45 Uhr

Hauptgewinner Stefan Schlecht (Mitte) radelte im Rahmen der Aktion 1120 Kilometer. Mit ihm freuen sich Bürgermeister Fitz, die Vertreter der AOK Bayern und der Sponsoren, das Ehepaar Gruber und die Gewinner attraktiver Preise. © AOK


"Die Aktion ist ein richtiger Gewinn für die Umwelt, aber vor allem auch für die Radler selbst, denn Radfahren hält gesund", sagte Claus Eitel vom Arbeitgeberservice Mittelfranken bei der regionalen Abschlussveranstaltung bei Zweirad Gruber in Gunzenhausen. Eitel hob das Plus von elf Prozent bei den Teilnehmern in Mittelfranken heraus und bedanke sich auch bei den Betrieben, die die Aktion unterstützen.

Erika und Herbert Gruber stifteten als Gastgeber der Abschlussveranstaltung den Hauptpreis, ein hochwertiges Trekkingrad. Beide fördern auch unter den eigenen Mitarbeitern die Teilnahme an der Aktion. Ihre Einstellung: "Bei uns brennen alle für Fahrräder und E-Bikes. Wir nehmen uns Zeit für gute Beratung, unterstützen mit Versicherungen und Leasing und vor allem bieten wir auch noch Reparatur an."

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ist stolz darauf, dass in Gunzenhausen Fahrradfahren sehr gefördert wird, was Bürger und Touristen zu schätzen wüssten. Durch zahlreiche Maßnahmen wurde Gunzenhausen als "Fahrradfreundliche Kommune" zertifiziert.

Auch langjährige Partner setzen sich für "Mit dem Rad zur Arbeit", die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK, ein, so der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, vertreten durch Madeline Achterberg. Sie betonte, dass gerade in Zeiten des demographischen Wandels und Fachkräftemangels es besonders wichtig sei, dass Gesundheitsprävention in Betrieben großgeschrieben werde.

Neben den Gewinnen ist für die meisten Teilnehmer die eigene Gesundheit die größte Motivation. "Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, kräftigt die Muskeln, schont die Gelenke und macht Spaß", weiß Claus Eitel. "Wir sind stolz, mit der Aktion immer mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen." Das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg einzusetzen, sei eine gute Möglichkeit, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren – ohne ein extra Zeitfenster für den Sport schaffen zu müssen.

Bayernweit radelten 2019 fast 70 000 Arbeitnehmer mehr als 15 Millionen Kilometer. Durch den Verzicht aufs Auto sparten sie über 2,7 Millionen Kilo CO2 ein und verbrannten über 300 Millionen Kalorien.

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