Samstag, 14.12.2019

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Schwarzkopf begrüßt neue Azubis

Die zehn Neulinge wurden in Wassertrüdingr Werk gebührend empfangen - 05.09.2016 08:00 Uhr

Start in einen neuen Lebensabschnitt bei der Firma Schwarzkopf & Henkel im Werk in Wassertrüdingen für zehn Auszubildende. Sie wurden von Werkleiter Christian Bauer (Zweiter von links), Betriebsrat Mario Höllebrand (links) und Ausbildungsmeister Michael Hellwig (rechts) im Foyer begrüßt. © Peter Tippl


„Passt! Ausbildung bei Henkel“ lautet der Schriftzug auf dem roten T-Shirt, das jedem Jugendlichen bei der Begrüßung im Foyer des Werkes zum Ausbildungsstart ausgehändigt wurde. Für Mona Greiner, Luca Marie Jung, Patrick Nguyen und ihre weiteren sieben Berufsanfänger „passt“ diese Ausbildung auch. Sie haben sich erfolgreich beworben und wollen Industriekauffrau, Chemielaborantin oder Chemikant werden.

Neben diesen drei Ausbildungsberufen werden auch vier Jugendliche zu Mechatronikern ausgebildet, und zwei Jugendliche streben den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers an.

Verantwortlicher Ausbildungsmeister ist Michael Hellwig, der mit Werkleiter Bauer, Betriebsrat Mario Höllebrand, den Jugendvertretern Julia Schwarz und Michael Rosenbauer und Sicherheits- und Umweltbeauftragtem Andreas Griesbauer die Jugendlichen willkommen hieß, über die Betriebsabläufe informierte und für die Neuen eine Führung durch das Werk machte. Christian Bauer ist seit 13 Jahren verantwortlicher Werkleiter in Wassertrüdingen und seit 24 Jahren im Betrieb. Der 52-jährige betonte, man brauche qualifizierte, engagierte und motivierte junge Menschen im Betrieb. „Wir bauen auf euch“, so Bauer zu den Azubis. Er sagte eine feste Übernahme nach der Ausbildung zu.

Ausbildung steht bei Schwarzkopf & Henkel „hoch im Kurs“, und das schon seit Jahrzehnten. Bereits mit Gründung des Werkes vor etwa 60 Jahren wurden junge Menschen von den Schulen für die Ausbildung bei „Schwarzkopf“ angeworben, durchschnittlich 10 bis 15 Jugendliche jedes Jahr. Die Belegschaftsstärke hat sich aktuell bei 550 Mitarbeitern eingependelt, das hat sich in den letzten Jahrzehnten „bei der Produktion“ nahezu nicht verändert. Das Werk hingegen schon, denn drei neue Hallen wurden gebaut, ein separater Gleisanschluss für effizientere Logistik geschaffen, und es wurde innerbetrieblich umstrukturiert. Die Produktion habe sich auf hochvolumige Massenproduktion verändert, und dadurch sei das Werk in Wassertrüdingen gesichert, hörten die neuen Azubis. Die Dinge des „täglichen Lebens“ wie Dusch- und Haarwaschmittel oder Deos würden immer gebraucht. Und noch etwas zeichne Wassertrüdingen aus. Hier existiere das größte Aerosolwerk in Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa.

Wie viel Wert auf Ausbildung gelegt wird, lässt sich an den Investitionen in der Ausbildungswerkstatt ablesen. Ausbildungsmeister Hellwig berichtete von zwei neuen Drehbänken, die für 50 000 Euro im vergangenen Jahr installiert wurden. Technik und Betriebsabläufe seien die eine Seite – Anliegen, Sorgen, Nöte und auch Erfolgserlebnisse die andere. Dafür steht Mario Höllebrand als Ansprechpartner bereit. Er ist freigestellter Betriebsrat. An seiner Seite wirken die beiden Jugendvertreter Julia Schwarz und Michael Rosenbauer, die im Betriebsalltag im kaufmännischen Bereich oder als Industriemechaniker arbeiten.

Aktuell sind im Werk 33 Jugendliche in Ausbildung, und bereits jetzt werden für das kommende Ausbildungsjahr Bewerbungen angenommen. Wir werden uns auch bei der Messe ,Contact‘ am 6. Oktober in der Hesselberghalle vorstellen“, gab Ausbildungsmeister Hellwig bekannt.

Schon jetzt können sich interessierte und motivierte Jugendliche für die Ausbildung als Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer, im Chemie-Bereich, als IT-Fachkraft oder für die Lagerlogistik bewerben.

 

PETER TIPPL E-Mail

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