Danke sagen

Sommerfest in der "Tennishochburg" Treuchtlingen: 15 Jahre "Sport nach 1"

Lidia Piechulek Autorenprofil
Lidia Piechulek

E-Mail zur Autorenseite

2.8.2022, 15:00 Uhr
Dass die Beteiligten an der Aktion "Sport nach 1 - In Schule und Verein" eine große Tennisfamilie sind, wird alljährlich beim Sommerfest deutlich. Hier im Bild posieren alle gemeinsam: tennisspielende Kinder und ihre Trainer, Eltern und Sponsoren, sowie die Schulleiter von Senefelder- und Grundschule und die Treuchtlinger Bürgermeisterin, Kristina Becker.

© Lidia Piechulek, NN Dass die Beteiligten an der Aktion "Sport nach 1 - In Schule und Verein" eine große Tennisfamilie sind, wird alljährlich beim Sommerfest deutlich. Hier im Bild posieren alle gemeinsam: tennisspielende Kinder und ihre Trainer, Eltern und Sponsoren, sowie die Schulleiter von Senefelder- und Grundschule und die Treuchtlinger Bürgermeisterin, Kristina Becker.

"Sport nach 1 - in Schule und Verein" - dass dieser Titel quasi jedem und jeder in Treuchtlingen und darüber hinaus ein Begriff ist, zeigt den Erfolg dieser Kooperation. Seit mittlerweile 15 Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen dem Tennis-Club im ESV Treuchtlingen und den beiden Schulen, der Senefelder- und der Grundschule. Momentan werden 80 Schülerinnen und Schüler in 19 Trainingsgruppen vom Kultusministerium über den Landessportverband gefördert.

Auch dieser Nachmittag ist gefüllt mit dem, was den Kindern am meisten Freude bereitet: Das Tennisspiel. Im Doppel mit ihren Trainern oder auch mit der Ballmaschine wird auch bei über 30 Grad voller Eifer geübt.

Auch dieser Nachmittag ist gefüllt mit dem, was den Kindern am meisten Freude bereitet: Das Tennisspiel. Im Doppel mit ihren Trainern oder auch mit der Ballmaschine wird auch bei über 30 Grad voller Eifer geübt. © Lidia Piechulek, NN

Die Aktion mache eine "Tennishochburg" aus der Altmühlstadt, erklärt Vereinschef und Übungsleiter Thomas Meinhold voller Stolz. Wie in jedem Jahr seit dem Jahr 2007 fand auch heuer ein Informations- und Aktionsnachmittag für die Eltern und Kinder der Aktion "Sport nach 1 - in Schule und Verein" statt.

Viele Kinder mit Migrationshintergrund

Für Meinhold bot sich da die perfekte Gelegenheit, um "Danke" zu sagen - etwa den beiden besonders engagierten Vereinsmitgliedern und Gesichtern der Aktion, Herbert Tschepa und Günther Grzega. Sein Dank erging auch an die zahlreichen Sponsoren, ohne die diese Kooperation nicht möglich wäre. Anwesend waren Thomas Menhorn (Spardabank), Stefan Biber (Raiffeisenbank) und Ralf Lenik (Sparkasse), aber auch die Schulleiter der Senefelder-Schule, Stefan Reutner und Susanne Rathsam, sowie die neue Schulleiterin der Treuchtlinger Grundschule (noch vor ihrem Amtsantritt), Nicole Hohmann.

Anwesend war auch der Integrationsbeauftragte der Regierung von Mittelfranken, Michael Stephan. "Integration spielt auch bei "Sport nach 1" eine große Rolle", wie etwa die Treuchtlinger Bürgermeisterin, Kristina Becker, anmerkte. 40 Prozent der teilnehmenden Kinder haben Migrationshintergrund. Sie zu integrieren, sei aber im Sport viel leichter möglich: Das gemeinsame Spiel überwinde Grenzen, schaffe eine Verbindung und ein Zusammenkommen sei leichter möglich, "als in der Schule, in der Notendruck besteht".

Spaß und Freude im Vordergrund

Der Leiter der Gesamtschule, Stefan Reutner, bedankte sich bei all jenen, die ihr Herzblut für die Kinder geben: "Sie bekommen hier auf diesen Tennisplätzen die Möglichkeit, zu zeigen: 'Ich kann was, ich bin gut in etwas, egal, wo ich herkomme.'" Dabei stünden Spaß und Freude im Vordergrund, und nicht etwa der Wettkampfsgedanke.

Im Anschluss an einige Ansprachen vergnügten sich die Kinder trotz der prallen Mittagssonne auf den Tennisplätzen im Spiel mit ihren Trainern, Tennisfreunden oder der Ballmaschine. Daneben gab es Kaffee und Kuchen, gute Gespräche und einige Geschicklichkeitsspiele für die Kinder.

Verwandte Themen


Keine Kommentare