Teilnehmerrekord beim Gunzenhäuser Stadtradeln

28.10.2017, 08:13 Uhr
Bei der diesjährigen Aktion Stadtradeln gab es in Gunzenhausen einen neuen Teilnehmerrekord. Ein beliebtes Ziel bei Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen ist dabei der Weg rund um den Altmühlsee.

Bei der diesjährigen Aktion Stadtradeln gab es in Gunzenhausen einen neuen Teilnehmerrekord. Ein beliebtes Ziel bei Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen ist dabei der Weg rund um den Altmühlsee. © Wolfgang Dressler

Dabei freute sich Fitz über einen neuen Teilnehmerrekord: 744 aktive Radler strampelten mit, im vergangenen Jahr waren es "nur" 642, zum Start vor sechs Jahren weniger als 200. Die 36 teilnehmenden Teams (2016: 30) legten insgesamt 185 536 Kilometer (Vorjahr 152 424) zurück — rund zweieinhalbmal rund um die Welt. Eine stolze Bilanz, mit der auch Ingrid Pappler, die Beauftragte der "Agenda 21", und Gabi Bayerlein (Radsport Gruber) zufrieden waren.

"Die Stadt Gunzenhausen fördert konkrete Maßnahmen für die Fahrradfahrer und Urlaubsgäste, die die Region als fahrradfreundlich schätzen", sagte das Stadtoberhaupt, selbst ein begeisterter Radfahrer. Und nannte die Umgestaltung der Theodor-Heuss- und der Oettinger Straße. Eine Neuerung ist auch der Ausbau im Bereich Wassergasse hin zum Altmühlsee sowie die Beleuchtung des Tunnels zur Anfahrt zum Altmühlsee. Höhepunkt war sicher das zweitägige Gastspiel der BR-Radltour, eine große Imagewerbung für die Stadt.

Ingrid Pappler berichtete über die Aktionen rund um das Stadtradeln. Neben der Altmühlsee-Runde mit der BR-Radltour waren dies vor allem die dreiwöchige Radfahraktion im Juli, ein Aktionstag auf dem Marktplatz gemeinsam mit Polizei, Verkehrswacht und Radsport Gruber sowie die beiden Feierabendtouren mit Einkehr.

Fleißige – und glückliche — Stadtradler: Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (rechts) mit Ingrid Pappler, Gabi Bayerlein und Helga Wieland mit den Gewinnern der Verlosung.

Fleißige – und glückliche — Stadtradler: Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (rechts) mit Ingrid Pappler, Gabi Bayerlein und Helga Wieland mit den Gewinnern der Verlosung. © Horst Kuhn

Die fleißigsten der 36 Stadtradler- Gruppen waren "Die Wormer Radler" (36 458 Kilometer), gefolgt vom Team FDP (28 829), "Rathaus-wir-strampeln" (17 216), der CSU (13 472) und der Gruppe "ReCycling" (9244). Die meisten Teilnehmer stellten "Die Wormer Radler" (141) und das Team FDP (107).

Im nächsten Jahr soll an der B 466 zwischen Steinacker und Unterwurmbach ein Radweg entstehen, berichtete der Hauptamtsleiter der Stadt, Klaus Stephan. Und für 2019 ist der Bau eines Radweges entlang der Staatsstraße 2222 zwischen Frickenfelden und Rehenbühl geplant.

Das "grande Finale" der Veranstaltung bildete eine Verlosung, für die Sponsoren Preise gestiftet hatten. Die Gewinner: Klaus Hattendorf, Friedrich Menhorn, Sieglinde Jenniches, Johanna Rupp, Erna März, Hermann Wißmüller, Schwester Monika Seiler, Regina Schök, Melanie Dernerth, Armin Essig, Edwin Habermeyer, Winfried Wolff, Michael Sörgel, Markus Näpflein, Lieselotte Moss, Anita Pentza, Jan Kretzer, Horst Kuhn, Norbert Arzten, Helmut Wagner, Inge Goy, Monika Venzke, Gustav Girschele, Sven Dernerth, Erika Selz, Gerhard Wunder und Petra Besendörfer.

Heinz Horst begleitete den Abend am Klavier, und alle Gäste zusammen sangen, gleichsam als "Stadtradler-Chor", das Lied "Keine Angst vor dem Berg" nach der Melodie von "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern".

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