Neue Aufgabe

Vier Stunden Zeit: Wenn Hochwasser in Gunzenhausen droht

26.10.2021, 17:16 Uhr
Damit die Handgriffe im Notfall sitzen, übten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gunzenhausen den Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes an der Promenade.

Damit die Handgriffe im Notfall sitzen, übten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gunzenhausen den Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes an der Promenade. © Foto: Andreas Seegmüller

Bis zu vier Stunden haben die Rothelme dafür im Notfall Zeit. Die Elemente müssen dann auf zwei Lkw-Anhängern zur Promenade gebracht, in die vorgesehenen Schienen eingesteckt und verschraubt werden. Kommandant Swen Müller geht davon aus, dass sein Team die Zeitvorgabe auch unter widrigen Bedingungen einhalten kann: "Die einzelnen Elemente sind sehr gut handhabbar und erfordern einen geringen Personalaufwand bei der Montage", so Müller.

Damit es im Notfall auch tatsächlich klappt, erhielten die Feuerwehrmänner und -frauen an zwei Ausbildungsabenden eine umfangreiche Einweisung. Zudem wurde der Aufbau der Schutzelemente getestet.

Alarmierung ist geregelt

Die Alarmierung der Feuerwehr für den Hochwassereinsatz erfolgt nach Erreichen eines definierten Pegelstands der Altmühl durch die Integrierte Leitstelle Mittelfranken Süd. Müller geht jedoch davon aus, dass ein solcher Wasserstand seine Truppe nicht unvorbereitet trifft, sondern es bereits im Vorfeld verschiedene Hochwassereinsätze geben wird und die Helfer entsprechend vorgewarnt sind: "Erfahrungsgemäß werden wir es dann auch mit vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen zu tun bekommen."

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